Das abgedichtete Miniatur-Spannmodul  Vero-S NSE Mikro 49-13 von Schunk eignet sich für Einsätze in der Zerspanung ebenso wie für Prüfanwendungen und die Automation
Foto: Schunk

Spannelemente

Abgedichtetes Mini-Spannmodul mit hoher Einzugskraft

Speziell für kompakte Anwendungen präsentiert Schunk ein formstabiles und vollständig abgedichtetes Miniatur-Spannmodul mit hohen Einzugs- und Haltekräften.

Für den Einsatz in Zerspanung, Montage und Handhabung sowie in der Messtechnik hat Schunk ein komplett abgedichtetes Spannmodul im Miniatur-Format entwickelt. Dieses vereint kompakte Abmessungen mit hohen Einzugs- und Haltekräften, einer hohen Formstabilität sowie einer Wechselwiederholgenauigkeit < 0,005 mm.

Merkmale des neuen Miniatur-Spannmoduls

  • Um trotz der kompakten Maße eine hohe Einzugskraft zu erzielen, erfolgt der Antrieb beim Schunk Vero-S NSE mikro 49-13 über einen Axialkolben. Über das patentierte Antriebskonzept, bestehend aus Eil- und Spannhub, und mithilfe der standardmäßig integrierten Turbofunktion werden Einzugskräfte von 1.500 N erreicht. Damit ist das Modul zwischen dem NSE mikro 49 (400 N) und dem NSE mini 90-25 (6.000 N) angesiedelt.
  • Die Haltekräfte liegen je nach verwendeter Gewindegröße des Spannbolzens (ø 10 mm) bei 3.000 N (M3) beziehungsweise 5.000 N (M4). Die Verriegelung erfolgt mechanisch über ein Federpaket. Sie ist selbsthemmend und formschlüssig.
  • Die Position des Spannschiebers lässt sich über eine Staudruckabfrage detektieren. Damit eignet sich das Miniaturmodul (ø 49 mm, Bauhöhe über Tisch 13 mm) sowohl für die Zerspanung als auch für die Automatisierung.
  • Zum pneumatischen Öffnen des Moduls genügt ein Systemdruck von 6 bar. Die Ansteuerung kann wahlweise seitlich oder bodenseitig erfolgen.
  • Um eine lange Lebensdauer sowie eine größtmögliche Prozesssicherheit zu gewährleisten, sind sämtliche Funktionsteile wie Grundkörper, Spannbolzen und Spannschieber in Edelstahl ausgeführt.

Pioniergeist und Perfektion bei Schunk

1945 von Friedrich Schunk als mechanische Werkstatt gegründet, entwickelte sich das Unternehmen unter dessen Sohn Heinz-Dieter Schunk zu einem der Kompetenz- und Weltmarktführer für Greifsysteme und Spanntechnik. Heute wird es von den Enkeln des Unternehmensgründers, den Geschwistern Henrik A. Schunk und Kristina I. Schunk, in der dritten Generation geführt. Über 3.500 Mitarbeitende in 9 Werken und 34 eigenen Ländergesellschaften sowie Vertriebspartner in über 50 Ländern gewährleisten eine intensive Marktpräsenz. Mit 11.000 Standardkomponenten bietet Schunk das nach eigenen Angaben weltweit größte Greifsysteme- und Spanntechnik-Sortiment aus einer Hand und mit 2.550 Schunk Greifern das breiteste Standard-Greifkomponentenprogramm am Markt. Das gesamte Greifsystemprogramm umfasst über 4.000 Komponenten.

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