Foto: Bluhm Systeme

Oberflächentechnik

Aller guten Dinge sind drei

Cellpack Electrical Products kennzeichnet Verpackungsbeutel, Schläuche und Kartons mit Etikettiersystemen und Tintenstrahldruckern von Bluhm Systeme. Lesen Sie mehr.

Das mittelständische Unternehmen Cellpack Electrical Products – zugehörig zur Behr Bircher Cellpack (BBC) Gruppe in Villmergen, Schweiz – entwickelt und produziert Kabel-Verbindungs-Systeme sowie Zubehör für Nieder- und Mittelspannung bis 42 kV. Zwei Hauptproduktionsstandorte sind Waldshut-Tiengen und Radeberg. Darüber hinaus ist Cellpack in zahlreichen Ländern mit eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten. Das Unternehmen ist ein verlässlicher Partner für Energieversorgung und Energieverteilung, für den Elektro-Fachhandel, das Fachhandwerk und die Industrie.

Die professionellen Systeme für Kabelverbindungen und Abzweigungen sorgen nicht nur für zuverlässige und qualitativ hochwertige elektrische Verbindungen, sondern auch für den notwendigen mechanischen Schutz. Dabei legt das Unternehmen Wert auf dauerhafte Betriebs- und langjährige Funktionssicherheit. Für die unterschiedlichen Anwendungen und Einsatzgebiete stehen verschiedene Technologien wie Warmschrumpflösungen, Verguss mit Gießharz oder Gel, oder anspruchsvolle Systeme aus Silikon und EPDM zur Verfügung.

Bei der Kennzeichnung der Verpackungsbeutel, Schläuche und Kartons vertraut Cellpack auf Etikettiersysteme und verschiedene Tintenstrahldrucker von der Bluhm Systeme GmbH aus Rheinbreitbach.

Robotergestützt etikettieren

Die 2-Kammer-Beutel für Gießharze müssen mit Etiketten mit Gefahrensymbolen und mehrsprachigen Hinweisen von zwei Seiten etikettiert werden. Hierfür hat Bluhm Systeme zwei kompakt gebaute Etikettenspender vom Typ Alpha Compact unmittelbar in die Fertigungsanlage integriert.

Ein Roboterarm nimmt die fertig produzierten Beutel vom Förderband auf und führt sie zwischen die beiden Etikettenspender. Im sogenannten Tamp-Blow Verfahren bringen dann die Alpha-Compact Etikettiersystem die Etiketten auf die Vorder- und Rückseiten der Beutel auf, ohne diese dabei zu berühren.

Die fertig etikettierten Beutel legt der Roboterarm anschließend in eine Ausgabewanne.

Schläuche kontrastreich bedrucken

Am Standort Waldshut-Tiengen werden Schrumpfschläuche für die Nieder- und Mittelspannung gefertigt. Ein Tintenstrahldrucker vom Typ Linx bedruckt die Warmschrumpfschläuche unmittelbar nach ihrer Herstellung mit Artikelbezeichnung, Firmennamen und Produktionscode. Dank einer besonderen pigmentierten Tinte sind die Drucke auf den schwarzen Schläuchen kontrastreich und sehr gut lesbar.

Denn während normale weiße Farbe nicht gut deckt, enthält die pigmentierte Tinte Farbpigmente, die sich deckend auf der Oberfläche festsetzen.

Vollautomatisch werden auch die Versandkartons konfektioniert. Ein Roboter packt auftragsbezogen die einzelnen Produktkartons in Versandkartons. Dafür muss er aber die Kartoninhalte automatisiert auslesen können. Deshalb erhält jeder Karton einen EAN 13 Barcode, der verschlüsselt die Bezeichnung, Artikelnummer und Use-Before-Datum des jeweiligen Inhalts beinhaltet. Zusätzlich werden diese Informationen in Klarschrift aufgebracht, damit auch der Kunde später diese Informationen lesen kann.

Kartons hochauflösend bedrucken

Im Bereich Kartonkennzeichnung kommen häufig Etiketten zum Einsatz. Dabei lässt sich dies einfacher und kostengünstiger mit einem Direktdruck lösen. So wie bei Cellpack. Das Unternehmen kennzeichnet die Kartons mit einem thermischen Tintenstrahldrucker von Bluhm Systeme. Der kompakte Inkjet-Drucker Markoprint iJet beschriftet saugfähige Oberflächen mit einer sehr hohen Auflösung von bis zu 600 dpi. Und das blitzschnell.

Zum Einsatz kommt hier ein patentiertes Tintenkartuschensystem von HP. Das Besondere: Jede Kartusche enthält einen eigenen Druckkopf, sodass bei jedem Kartuschenwechsel automatisch auch der Druckkopf erneuert wird. Ausgestattet mit einer Kartusche, kann der iJet Informationen in einer Schrifthöhe bis zu 12,5 mm drucken. Der Tintenverbrauch ist dabei natürlich von der jeweiligen Druckmenge abhängig. Bei Cellpack reicht eine Kartusche circa drei Wochen.

Mit ein paar Kniffen könnte der Tintenverbrauch noch reduziert werden: So wird bei einer niedrigeren Druckauflösung automatisch Tinte eingespart. Alternativ ließe sich auch nur eine der beiden verfügbaren Düsenreihen nutzen.

Mittels der Software i-Design von Bluhm Systeme kann die Reichweite der Kartusche vom PC aus auf Knopfdruck ermittelt werden. Auch lassen sich so verschiedene Tintensparvarianten durchspielen.

Layoutsoftware i-Design für einfache Druckdatengestaltung und -übermittlung

Über die Layoutsoftware i-Design können auch die Druckbilder gestaltet und an den Drucker übermittelt werden. Als Highspeed-Drucker druckt der iJet mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 m/min. 50 Textwechsel pro Sekunde sind problemlos möglich.

Mit freundlicher Unterstützung von Bluhm Systeme

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