WB coatings Chrom-Lack Applikationsmuster
Foto: WB Coatings

Oberflächentechnik

Alternative zu klassischen Chromoberflächen

Der neue Chrom-Lack von WB Coatings schafft glänzende Oberflächeneffekte als Gestaltungselement zeitgemäßer Industriedesigns und bietet ein Alternative zum bald wegfallenden Chrom (VI).

Darauf haben viele industrielle Branchen gewartet: Die Rede ist von einem Beschichtungsverfahren, das die herkömmliche Bedampfung von Kunststoffoberflächen mit Aluminium oder Chrom ablöst. Das ab September 2017 drohende Verbot von Chrom (VI)-haltigen Verbindungen, die von der Europäischen Chemikalienagentur bereits 2013 als krebserregend und erbgutverändernd bewertet worden sind, machte die Suche nach einer zufriedenstellenden Alternative dringlicher denn je. WB Coatings ist es nun gelungen, einen Lack zu entwickeln, dessen Verarbeitungsergebnisse Chromoberflächen optisch sehr nahekommen.

Die Ergebnisse umfangreicher Tests – unter anderem hinsichtlich Kratzfestigkeit, Speichel- und Schweißechtheit, Chemikalien- und Cremebeständigkeit – waren durchweg positiv. Nach ersten Präsentationen bestätigen Industrievertreter dem neuen Chrom-Lack ebenfalls Bestnoten.

Auch die einfache Verarbeitung von Grundierung (WB Chrome Star Primer), Basislack (WB Chrome Star Base) und Klarlack (WB Chrome Star Topcoat) bietet geldwerte Vorteile gegenüber bislang aufwändigen Bedampfungsverfahren: Denn die drei jeweils aufeinander abgestimmten Zweikomponentensysteme werden mit handelsüblichen Sprühsystemen appliziert. Ein lasierender Zusatzlack ermöglicht farbige Oberflächengestaltungen mit ebenfalls brillanten Effekten. So lässt sich beispielsweise auch der gerade bei Designobjekten häufig verwendete Schwarzchrom täuschend echt nachahmen.

Damit Produktdesigner und Architekten, unter anderem aus den Themenfeldern Consumer Electronics, Medizintechnik, Messe- und Ladenbau, Werbetechnik und schon bald Automotive, bedenkenlos auch den Einsatz punktueller Chromeffekte in Betracht ziehen können, ermöglicht WB Coatings die Order schon ab einem Kilo.

Foto: Henkel

Oberflächentechnik

Henkel: Oberflächenbehandlung für den Automobilbau

Patentierter Zwei-Stufen-Prozess von Henkel zur Oberflächenbehandlung von Karosserien bei Audi.

Foto: Amistec

Oberflächentechnik

Wie spezielle Oberflächen vor Bakterien schützen können

Schon vor Corona haben uns Viren und Bakterien unsichtbar umgeben und sind teils noch gefährlicher als angenommen. Innovative Oberflächen wirken dagegen.

Foto: Dino

Oberflächentechnik

Metallbauteile reinigen und ohne Rückstände lackieren

Verschiedenste Rückstände können das gleichmäßige Lackieren von Metallbauteilen verhindern. Eine Lösung ist die Reinigung durch Trockendampf.

Foto: Benseler

Oberflächentechnik

Radar-transparente Beschichtung für autonome Fahrzeuge

Weltweit wird am sogenannten autonomen Fahren getüftelt. Eine neuartige PVD-Beschichtung von Benseler soll hierbei für zufriedene Fahrzeugdesigner sorgen.