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Foto: Edag
Zielgerichtet Abfall sammeln, das  ist die Aufgabe des autonomen, intelligenten Citybots von Edag.

Digitalisierung & Künstliche Intelligenz

Autonomer, intelligenter Abfallsammler

Ein Abfallsammler, der autonom fährt und intelligent sortiert, das ist der Citybot von Edag, der auf dem Tech-Summit 2020 als Prototyp vorgestellt wurde.

Der  Prototyp eines autonomen, intelligenten Abfallsammlers namens Citybot war das Highlight auf dem Tech-Summit 2020 der Edag Group. Der KI Prototyp stellt die Weiterentwicklung des auf der IAA 2019 vorgestellten Mobilitätskonzepts Citybot dar und unterstreicht eindrucksvoll dessen technische Machbarkeit. Das Roboterfahrzeug zeigt konkrete technische Lösungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, des Autonomen Fahrens, der Robotik und der Trajektorienplanung, um die Vision des „Edag Citybots“ in die reale Welt zu überführen. Hierdurch wird die ausgewiesene Expertise der Edag Group in den Zukunftsfeldern einer vernetzten und digitalen mobilen Zukunft einmal mehr unter Beweis gestellt.

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Foto: Edag
Auf dem Edag Tech-Summit 2020 stellte die Edag Group den KI-Prototypen des „Edag Citybots“ erstmals vor.

Autonom und intelligent – der Abfallsammler von morgen?

Auf dem Edag Tech-Summit 2020 stellte die Edag Group den KI-Prototypen des „Edag Citybots“ erstmals vor. Auf einer Laborfläche (Playground) konnten sich die Fachbesucher – persönlich am Standort in Fulda oder via Live-Stream – von den erweiterten Skills des Citybots am Anwendungsfall der Abfallbeseitigung überzeugen. Der KI-Prototyp kann sich mittels einer neuartigen Trajektorienplanung und Eigenlokalisierung autonom auf dem Playground bewegen und sich punktgenau einem identifizierten Müllobjekt annähern. Dank KI und Maschine Learning haben die Edag-Spezialisten eine Objekterkennung entwickelt, um Objekte wie z.B. ein Papierknäuel, eine Getränkedose oder eine Flasche zu identifizieren und mittels seines Roboterarms gezielt greifen und sortengerecht zu entsorgen.

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Foto: Edag
Objekte wie z.B. ein Papierknäuel, eine Getränkedose oder eine Flasche zu identifizieren und mittels seines Roboterarms gezielt greifen und sortengerecht zu entsorgen, das wurde dem Citybot mittels KI und Machine Learning beigebracht.

Neue Crash-sichere Aluminiumlegierung für den 3D-Druck

Sicherheit aus dem 3D-Drucker: Gemeinsam mit Projektpartnern hat die Edag Group eine spezielle Aluminiumlegierung für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt.
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Bewegen auf engstem Raum dank eines innovativen Fahrwerk- und Antriebskonzepts

Um die verschiedensten Aufgaben zukünftig auch auf engsten Flächen übernehmen zu können, wurde für den KI-Prototypen ein Fahrwerk- und Antriebskonzept entwickelt, das maximale Wendigkeit gewährleistet: Damit beherrscht der Citybot neben der geradeaus- und Kurvenfahrt auch die Diagonal- und Querfahrt und kann bei Bedarf auch auf der Stelle drehen. Das sind Fahrfunktionen, die bisher kein serienmäßiges Straßenfahrzeug weltweit bietet.

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Foto: Edag
Der KI-Prototyp kann sich mittels einer neuartigen Trajektorienplanung und Eigenlokalisierung autonom auf dem Playground bewegen und sich punktgenau einem identifizierten Abfallobjekt annähern.

Industrieller Einsatz der Citybots schon 2025?

Die Edag Group wird das Citybot-Konzept kontinuierlich weiterentwickeln. Die Roadmap sieht einen ersten Einsatz in einem sogenannten „Living Laboratory“ vor. Das Engineering-Unternehmen ist bereits in weit fortgeschrittenen Gesprächen mit einer spanischen Großstadt, die bereits konkretes Interesse an einem ersten Testeinsatz von Edag Citybots signalisiert hat. Für den Zeithorizont bis 2025 sieht die Edag Group den industriellen Einsatz von Citybots auf Flughäfen oder im Bereich Distribution/Logistik als realistisches Ziel an, da hier kein Mischverkehr vorherrscht und die Einflussfaktoren beherrschbarer als im realen Stadtbetrieb sind.

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Kiel: Autonome Unterwasserfahrzeuge im ersten Semester

Nicht AGV, sondern AUV: Mehr als 200 angehende Ingenieure lernen in einem Erstsemesterprojekt an der FH Kiel die Welt autonomer Unterwasserfahrzeuge kennen.

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So wird der Laser zum autonomen Unkrautvernichter

Das internationale Projekt Welaser erforscht den Laser als technische Alternative im Unkrautmanagement. Dabei sollen die Systeme sogar autonom arbeiten.

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