Die 3D-Druckanlagen von Materialise in Leuven verfügen über gute Softwarelösungen sowie Infrastruktur. Das ist laut BASF eine Ergänzung zum eigenen Unternehmen.
Foto: Materialise

Unternehmen

BASF und Materialise vertiefen Kooperation

Ziel der Kooperation ist es die Entwicklung von Anwendungen und Materialien zu beschleunigen. BASF investiert dazu 25 Mio. US-Dollar in Materialise.

BASF und Materialise arbeiten im Rahmen eines offenen Geschäftsmodells zusammen, um Materialien und Software für verschiedene 3D-Druck-Technologien ständig weiter zu verbessern und schneller auf den Markt zu bringen. Dabei fokussieren sich die Unternehmen auf Anwendungen in der Konsumgüterbranche sowie der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die Vereinbarung sieht vor, dass BASF ihre Materialien systematisch und in größerem Umfang auf den Maschinen und in der Infrastruktur von Materialise testet und weiter optimiert.

Das Versprechen sich BASF und Materialise von weiteren Kooperation

„Mit ihren komplementären Geschäftsfeldern ergänzen sich unsere beiden Unternehmen sehr gut und werden durch die Kooperation noch besser in der Lage sein, neue Geschäftsmöglichkeiten zu finden und auszubauen“, sagt Volker Hammes, Managing Director BASF 3D Printing Solutions GmbH.

Die Partner wollen die Entwicklung innovativer Anwendungen und neuer Materialien beschleunigen. „Materialise hat mit ihren 3D-Druckanlagen in Leuven und innovativen Softwarelösungen eine hervorragende Infrastruktur. Gemeinsam können wir unsere Stärken noch besser nutzen, um mit Partnern und Kunden die 3D-Druck-Branche mit neuen Produkten und Technologien voranzubringen“, freut sich Hammes.

„Um die Akzeptanz des 3D-Drucks als komplementäre Fertigungstechnologie für Endprodukte zu erhöhen, verlangen unsere Industriekunden zunehmend mehr Kontrolle, mehr Auswahl und letztendlich geringere Kosten“, sagt Fried Vancraen, CEO von Materialise. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit mit einem führenden Hersteller von Materialien dazu beitragen wird, die Einführung von 3D-Druck in bestehenden Märkten zu beschleunigen und bedeutende Geschäftschancen in neuen Märkten zu schaffen.“

Das Potenzial des 3D-Drucks erkennen

3D-Druck ist eine Transformationstechnologie, die das Potenzial hat, ganze Industriezweige zu revolutionieren, indem es möglich und kosteneffektiv wird, vollständig individualisierte Produkte in Serie herzustellen. Es ermöglicht auch Design-Optimierungen und funktionale Verbesserungen, wie beispielsweise leichtere Designs, die mit Standard-Fertigungstechnologien nicht möglich sind. Dies führt dazu, dass immer mehr Branchen, darunter die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilbranche, die Schuhindustrie und die Brillenindustrie, 3D-Druck einsetzen, um spezifische Fertigungsprobleme zu lösen.

Additive Fertigung

Henkel: Materiallösungen für den 3D-Druck

Um den industriellen Einsatz von Additiven Fertigungsprozessen zu beschleunigen setzt Henkel auf neuartige Materiallösungen und strategische Partnerschaften.

Unternehmen

Ultimaker kooperiert mit Werkstoffproduzenten

Ultimaker kündigt eine Reihe von Kooperationen mit verschiedenen globalen Werkstoffproduzenten an.

Veranstaltungen

Praxisforum 3D-Druck

Beim Praxisforum 3D-Druck an der Hochschule Landshut standen vor allem die Materialien im Fokus.

Additive Fertigung

Ist 3D-Druck die Zukunft der Kunststoffbranche?

Thomas Kalenbach, Anwendungstechniker 3D-Druck und Spritzgusssimulation bei der Barlog Gruppe, spricht in einem Kommentar über die Zukunft des 3D-Drucks.

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