Image
Foto: Kunath

Maschinenelemente

Bassblockflöten mit Griffen von Kipp

Die Bassblockflöten der Marke ‚Paetzold by Kunath‘ werden mittels Flügel- beziehungsweise Fünfsterngriffen aus dem Heinrich Kipp Werk verbunden.

In den 70-er Jahren begann die Erfolgsgeschichte der viereckigen Blockflöten. Inspiriert durch eckige Orgelpfeifen brachte der Instrumentenbauer Herbert Paetzold eine Alternative zur traditionellen runden Bauform auf den Markt. „Hintergrund waren die Schwierigkeiten, die sich beim Bau von großen Bassblockflöten ergeben“, erläutert Joachim Kunath, Geschäftsführer von Kunath Instrumentenbau, der die Paetzold-Werkstatt seit 2011 weiterführt. „Bei Längen von bis zu zwei Metern lassen sich die Bohrungen nur mit teuren SpezialWerkzeugen durchführen, die bei solchen Dimensionen aber immer noch schwer zu kontrollieren sind.“ Ein viereckiger Korpus hingegen ließ und lässt sich relativ einfach realisieren. Kunath nutzt heute moderne 5-Achs-CNC-Fräsen für die Herstellung der Bassblockflöten. „Unsere Kunden sind oft überrascht, dass inzwischen auch im Instrumentenbau moderne Technologien wie CNC-Maschinen oder die additive Fertigung zum Einsatz kommen“, so Joachim Kunath. „Unsere hohen Ansprüche in der Produktion setzten sich auch im Einkauf von Komponenten fort. Wir setzten in unseren Produkten nur Bauteile ein, die unseren Qualitätsmaßstäben entsprechen. Deshalb ist Kipp ein idealer Partner für uns.“

Wenige Handgriffe ersetzen einen Kraftakt

Für die Bassblockflöten liefert das Heinrich Kipp Werk Flügel- und Fünfsterngriffe. Denn der viereckige Korpus ist nicht die einzige Besonderheit der Flöten: Während traditionelle Instrumente über Steckverbindungen verfügen, werden die Einzelteile von Paetzold-Modellen nur aufeinandergesetzt und anschließend über die Griffe von Kipp miteinander verbunden. Dadurch wird das Zusammen- beziehungsweise Auseinanderbauen der Flöten maßgeblich erleichtert. „Dazu muss man wissen, dass dieser Prozess bei traditionellen Bassblockflöten ein wahrer Kraftakt ist, für den oft mehrere Personen benötigt werden“, erklärt Joachim Kunath. „Das liegt daran, dass sich die Maße von traditionellen Zapfenverbindungen aufgrund der schwankenden Luftfeuchtigkeit stetig verändern, somit klemmen die Verbindungsstücke schon einmal. In Kombination mit den großen Dimensionen der Flöten führt das zu Schwierigkeiten beim Zusammen- und Auseinanderbauen.“ Dieses Problem entfällt bei den Bassblockflöten von „Paetzold by Kunath“ komplett – hier genügen wenige Umdrehungen an den Griffen, um die Einzelteile zu fixieren beziehungsweise zu lockern.

Gleichzeitig müssen auch beim Design keinerlei Kompromisse gemacht werden. Ganz zu Anfang kamen noch kleine Messingflügelschrauben zum Einsatz, die aber nicht in das Gesamtkonzept passten. Die mattschwarzen Griffe von Kipp im sachlichen Design hingegen ergänzen den Bauhaus-Stil der Flöten perfekt. „Wir legen Wert auf klare Linien und eine ansprechende Haptik, die die Griffe von Kipp von vornherein mit sich bringen“, so Joachim Kunath. „Gleichzeitig sind die Komponenten äußerst langlebig, was in diesem Anwendungsfall ebenfalls extrem wichtig ist.“ Schließlich sind Bassblockflöten zum Beispiel in Musikschulen ohne weiteres bis zu 40 Jahre im Einsatz.

Langlebig, ergonomisch und ästhetisch ansprechend

Griffe von Kipp kommen in allen Bassblockflöten von „Paetzold by Kunath“ zum Einsatz: Die meisten Modelle werden mit den besonders kleinen Flügelgriffen der Serie „Miniwing“ verbunden, nur bei den größten Bassblockflöten werden Novo Grip Fünfsterngriffe verbaut. Beide Griff-Serien sind gestalterisch und technisch so konzipiert, dass ein absolut natürliches Greifen und somit ein angenehmes Handling gewährleistet ist. Die ergonomisch gestalteten Griffe bestehen aus beständigem, optisch ansprechendem Thermoplast.

Im Bereich der Griffe und Knöpfe hat Kipp eine Vielzahl von Bauformen für unterschiedlichste Platzverhältnisse und Spannkräfte im Programm. Sie finden in der Industrie zum Beispiel im Anlagenbau, Werkzeugbau, Vorrichtungsbau, Maschinenbau, Sportgerätebau sowie in der Möbelindustrie und der Medizintechnik Verwendung. Um den Arbeitsalltag zu erleichtern, sind die Griffe besonders funktional und einfach in der Anwendung. Gleichzeitig sind sie für den täglichen Gebrauch konzipiert: Bedienelemente von Kipp können über Jahre hinweg ohne Probleme einer permanenten Belastung standhalten. Viele Bedienteile werden dank Gewinde oder Passbohrung direkt mit dem Baukörper verbunden und bieten dadurch einen sicheren Halt bei ansprechender Optik.

Hohe Qualität zu fairen Preisen

In den Bassblockflöten von „Paetzold by Kunath“ bewähren sich die Griffe aus dem Heinrich Kipp Werk nun schon seit vielen Jahren. „Die Komponenten sind sowohl ästhetisch ansprechend als auch extrem langlebig“, so Joachim Kunath. „Wir erhalten hohe Qualität zu einem fairen Preis, verbunden mit einer schnellen Lieferung und einem guten Service.“ Der Instrumentenbauer ist rundum zufrieden mit den Leistungen von Kipp – Grund genug, die hochwertigen Komponenten dieses Herstellers auch in weiteren Produkten einzusetzen. So wird bei Kunath ab 2018 ganz neu auch eine viereckige Tenorflöte erhältlich sein, die ebenfalls mit den Griffen der Miniwing-Serie ausgestattet ist.

Image

Maschinenelemente

Neue Lithium-Primär-Batterien von Panasonic

Panasonic hat neue Knopfzellen und zylindrische Modelle für Hoch- beziehungsweise Niedrigtemperaturanwendungen entwickelt.

    • Maschinenelemente
Image

Young Professionals

Ausbildung 4.0 beim Automationsexperten

Die Zukunft ist digital: Im Sommer 2020 starten europaweit 40 junge Menschen ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Studium beim Automationsexperten Lenze.

    • Young Professionals
Image
dyemansion_stratasys_fertigung.jpeg

Additive Fertigung

3D-Druck: Referenzarchitektur für Endverbraucherteile

Gemeinsam arbeiten Dyemansion und Stratasys an einer kompletten industriellen Referenzarchitektur für die Fertigung von Endverbraucherteilen per 3D-Druck.

    • Additive Fertigung, 3D-Drucker
Image
ace_industrie_gasfeder.jpeg

Maschinenelemente

Der „Bankomat“: Was machen Gasfedern in einer Parkbank?

Wenn es nach den Entwicklern der Robi AG geht, bleibt die Parkbank der Zukunft immer trocken. Hierbei leisten auch Industriegasfedern von ACE einen Beitrag.

    • Maschinenelemente, Dämpfung