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Foto: Weerg
Die neuen 3D-Druck-Materialien Extreme Carbon Fiber + PA 12 erweitern das Angebot des italienischen Unternehmens Weergs als Alternative zum Werkstoff Metall. 

Additive Fertigung

Carbon Fiber statt Metall: neues Material für 3D-Druck

Das neue Material „Extreme Carbon Fiber + PA 12“ soll den 3D-Druck von Metall weiter voranbringen. Was damit möglich ist.

Die italienische Firma Weerg hat ihr Angebot an 3D-Druck-Materialien um das neue Extreme Carbon Fiber + PA 12 erweitert, welches von der hauseigenen F+E Produktionsabteilung als Metall-Alternative entwickelt wurde. Bei dem neuen Werkstoff handelt es sich um ein thermoplastisches Polymer in Form eines Hightech-Garns, das die Vorteile der beiden 3D-druckbaren Materialien, aus denen es besteht, kombiniert und optimiert – und dadurch fortschrittliche mechanische Eigenschaften, Dimensionsstabilität und Beständigkeit gegen Chemikalien garantieren soll. Für die Verarbeitung dieses Materials hat Weerg zudem sechs neue 3D-Drucksysteme mit FDM-Technologie implementiert, die für die Produktion mit dem neuen Extreme Werkstoff bestimmt sind. Diese Hochleistungslösungen ergänzen die bereits vorhandenen 12 HP Multi Jet Fusion 5210 Industriedrucker und ergeben so eine hochmoderne, in Europa einzigartige 3D-Druck-Produktionsanlage.

Carbon-Fiber: Wie das neue Material jetzt Metall ersetzen will

Speziell für den Ersatz von Metall formuliert, bietet Extreme Carbon Fiber+PA12 eine Steifigkeit und XYZ-Biegefestigkeit, die das klassische PA 12 übertrifft, mit einer Leistungsfähigkeit ähnlich der von Aluminium 5083. Zu den Pluspunkten gehören auch die extreme Leichtigkeit, die sich aus der geradlinigen Füllung von 15 % ergibt, und die hervorragende chemische Beständigkeit gegen Öle, Fette, aliphatische und alkalische Kohlenwasserstoffe. Extreme Carbon Fiber + PA 12 nimmt zudem sehr wenig Feuchtigkeit auf, eine Eigenschaft, die eine optimale Leistung unter allen Bedingungen garantiert, auch im Freien und bei Minusgraden.

Derzeit ist das Material in naturschwarzer Ausführung erhältlich, wobei die mechanischen Eigenschaften beibehalten werden. Es eignet sich ideal für Anwendungen, die die richtige Kombination aus Steifigkeit, Festigkeit und Langlebigkeit verlangen und können daher in vielfältigen Bereichen eingesetzt werden - von der Automobilindustrie über die Biomedizin und Design bis hin zu Luft- und Raumfahrt.

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Weerg baut 3D-Druck-Sektor weiter aus

„Wir haben in den Ausbau unserer F+E-Abteilung investiert, um das Testen der innovativsten Open-Source-Materialien zu beschleunigen, mit dem Ziel, unser Angebot im Sektor 3D-Druck weiter auszubauen“, erklärt Matteo Rigamonti, Gründer von Weerg. Dieser Sektor verzeichnete im letzten Jahr ein exponentielles Wachstum und verzeichnet zunehmend den Bedarf an neuen Materialien, die für bestimmte industrielle Prozesse eingesetzt werden. „Die Einführung von Extreme ermöglicht es uns online Vorschläge zur Verbindung von leistungsstarken Metallen und der vielseitigen additiven Fertigung bei der Herstellung von Teilen und Komponenten zu machen. Dabei nutzen wir alle Pluspunkte, die die Plattform weerg.com auszeichnen, darunter auch die äußerst wettbewerbsfähigen Kosten“, fügt Rigamonti hinzu.

In der Tat hat sich der italienische Service, der Online-CNC-Bearbeitung und 3D-Druck anbietet, auf dem internationalen Markt stets durch die Qualität seiner Angebote ausgezeichnet, die auf Vorzügen wie 100 % Qualität „Made in Italy“, Technologien der neuesten Generation und automatisierten Arbeitsabläufen, die dem Unternehmen dank ihrer Skalierbarkeit eine starke Wettbewerbsfähigkeit verleihen, hervorgehoben. Hinzu kommen alle Vorteile des auf reinem E-Commerce basierenden Services, vom exklusiven Online-Angebot bis hin zum sicheren Liefertermin.

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