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Die Flachmotoren der SVTM F-Serie von Servotecnica zeichnen sich durch hohes Drehmoment bei extrem kompakten Abmessungen aus, wodurch sie besonders für Cobots gut geeignet sind.
Foto: Servotecnica GmbH/adobestock.com zapp2photo
Die Flachmotoren der SVTM F-Serie von Servotecnica zeichnen sich durch hohes Drehmoment bei extrem kompakten Abmessungen aus, wodurch sie besonders für Cobots gut geeignet sind.

Drehgeber

Cobots kompakt bewegen mit bürstenlosen Mikromotoren

Bis zu 200 W Leistung auf kleinstem Raum: Servotecnica bietet mit Schleifringen und Mikromotoren kompakte Motion-Komponenten für rotatorische Bewegungen in Cobots.

Cobots erfordern ein hohes Drehmoment bei kleinen Abmessungen. Hierfür hat Servotecnica die flachen, bürstenlosen DC-Mikromotoren entwickelt. Durch ihre Außenläufergeometrie und die Eisenkernwicklung fallen sie sehr kompakt aus. Gerade die SVTM F-Serie zeichnet sich durch ein vereinfachtes Design und eine Leistung von 200 W, hochwertige Materialien und automatisierte Fertigungsprozesse aus. Sie überzeugen dabei durch ihre Kompaktheit und Niedervoltfähigkeit sowie ihr geringes Gewicht und Rastmoment. Diese Eigenschaften sind ideal für kollaborative Roboter, bei denen Kompaktheit insbesondere für kleinere Modelle eine zwingende Voraussetzung ist. Die Gewichtsersparnis ermöglicht zusätzlich dynamische Bewegungen und eine höhere Nutzlast. Darüber hinaus gewährleisten die niedrige Spannung und ein geringes Rastmoment mehr Sicherheit und gleichmäßige Bewegungen. Erhältlich sind Größen von 20 bis 90 mm Durchmesser.

Encoder nutzen GMI-Effekt

Ebenfalls für Cobots gut geeignet sind die Encoder der österreichischen Flux GmbH, die in Deutschland auch über die Servotecnica vertrieben werden. Die Sensortechnik dieser Drehgeber ist extrem kompakt, sodass der Encoder auch in engsten Einbauräumen integriert werden kann, beispielsweise in Cobot-Gelenken. Die Flux-Encoder basieren auf dem GMI-Effekt (Giant Magnetic Impedance), einem bekannten physikalischen Phänomen.  Dieser besagt, dass ein GMI-Material seine Impedanz ändert, wenn es einem externen Magnetfeld ausgesetzt wird. Das hat Auswirkungen auf den sogenannten Skin-Effekt, der durch Anlegen eines Wechselstromes im GMI-Material hervorgerufen wird. Dadurch kann ein Signal in Abhängigkeit von der Position zwischen dem Sensor (GMI-Folie) und dem externen Magnetfeld (Maßband) generiert werden. So liefern die Encoder eine hohe Genauigkeit bei wenig Platzbedarf.

Kooperation bei patentierten GMI-Encoder 

Giant Magnetic Impedance: Servotecnica & Flux kooperieren bei Entwicklung rahmenloser, holistischer Drehgeber mit dem GMI-Effekt. Das sind die Vorteile.
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