Aus der Composites Europe wird die „Composites for Europe“. Vom 10. bis 12. November geht der Business-Gipfel für Verbundwerkstoffe in neuer Gestalt und mit frischen Ideen an den Start.
Foto: Reed Exhibitions

Messen

Composites Europe wird zu “Composites for Europe”

Neuer Name, neues Konzept, neue Chancen. Aus der Fachmesse Composites Europe wird die neue „Composites for Europe“. Nächster Termin: 10.-12. November 2020.

„Der Markt verändert sich – mit der Composites for Europe öffnen auch wir ein neues Kapitel und gestalten die aktuellen Entwicklungen der Branche aktiv mit“, sagt Goetz-Ulf Jungmichel, Event Director beim Veranstalter Reed Exhibitions. Besonders auf dem Weg zur Automatisierung und bei den Herausforderungen der Digitalisierung will die Veranstaltung der Branche Orientierung im weiterhin zukunftsträchtigen deutschsprachigen Markt bieten.

Fokus auf die Composites-Branche in der DACH-Region

„Wir konzentrieren uns bewusst auf den Kernmarkt der D-A-CH-Region als einen der innovativsten Technologiestandorte und stärksten Markt für die Composites-Branche in Europa“, so Jungmichel. Dieser Markt werde vor allem von Klein- und Mittelständlern geprägt, von deren Ingenieurskunst wichtige Ideen und Impulse für die gesamte Composites-Industrie und ihre Abnehmer in ganz Europa ausgingen. „Mit dem neuen Veranstaltungs-Format ‚Composites for Europe“ wollen wir genau das ausdrücken und speziell der Innovationskraft der D-A-CH-Region eine Plattform bieten.“

Leuchtturm-Projekte weisen den Weg

Im Fokus des neuen Ausstellungskonzeptes der Composites for Europe, das sich 2020 zunächst auf eine Messehalle in Stuttgart konzentrieren wird, steht die Inszenierung von Themen- und Erlebniswelten. An zentralen Stellen werden ausgewählte Leuchtturm-Projekte („High Lights“) aus den Bereichen Mobilität / Transport, Bau / Infrastruktur, Circular Economy sowie Sport / Freizeit auf eigenen Sonderflächen präsentiert.
Um die Exponate werden die Messestände der Aussteller gruppiert. Vorträge und Keynotes in zwei Impuls-Foren ergänzen die Ausstellung - ebenso wie eine Start-up Area, in der junge Unternehmen ihre innovativen Lösungen und neuen Produkte vorstellen werden.

Sonderflächen werden weitergeführt

Die bereits etablierten und bekannten Sonderflächen unter dem Titel „Process Live“, auf denen Aussteller gemeinsam ihre miteinander vernetzten Maschinen im Live-Betrieb demonstrieren, werden fortgeführt. „Mit Process Live haben wir ein einzigartiges Format geschaffen, mit dem die Composites-Industrie die Fortschritte in der Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen in der Prozesskette anschaulich macht und den Besuchern zusätzlich aufzeigt, wie die Automatisierung von Fertigungsprozessen vollzogen werden kann“, so Jungmichel.

Die wichtigste Branchenveranstaltung im deutschsprachigen Markt

Seit der Premiere 2006 hat sich die Fachmesse zur wichtigsten Branchenveranstaltung im deutschsprachigen Markt entwickelt. „Unser Ziel ist es, die Composites for Europe von einer reinen Messe zum Business-Gipfel für Verarbeiter, Anwender, Technologieführer und Experten aus Forschung & Entwicklung des Composites Marktes in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu entwickeln. Dazu dient auch der neue Catering-Bereich „Eat & Connect“ als zentrale Anlaufstation für alle Besucher zum Austausch, Networken und der Entwicklung gemeinsamer Lösungen“, formuliert Goetz-Ulf Jungmichel das Ziel.

Foam Expo Europe erneut als Parallel-Veranstaltung

Flankiert wird die Composites for Europe in diesem Jahr erneut von der Foam Expo Europe, der Fachmesse für die Lieferkette der technischen Schaumstoffherstellung, die zeitgleich auf dem Stuttgarter Messegelände stattfindet. Vor allem für die Besucher aus Automobilbau, Luftfahrt, dem Bausektor und der Sport- und Freizeitindustrie bietet der gemeinsame Messetermin Synergien bei der Übersicht über Leichtbaumaterialien.