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Foto: Heidrive

Elektrotechnik

Elektronisches Hubsystem gegen den Kabelsalat

Heidrive hat erneut auf die Anforderungen des Marktes reagiert und stellt sein neues elektronisches Hubsystem für fahrerlose Transportsysteme vor.

Hinter dem neuen elektronischen Hubsystem des Kelheimer Unternehmens Heidrive verbirgt sich eine besonders platzsparende Kombination aus verschieden vielen Servomotoren, die sich über nur einen 48-Volt-Vierachsregler steuern lassen. Ziel war es, dem Kunden ein elektronisches Hubsystem für fahrerlose Transportsysteme (Automated Guided Vehicle, kurz: AGV) an die Hand zu geben, bei dem ein hoher Wirkungsgrad bei gleichzeitig hoher Überlastfähigkeit und somit eine lange Lebensdauer von bis zu einer Million Doppelspiele garantiert werden kann.

Dieses AGV bewegt sich leichter, schneller und effizienter

Die Linearaktuatoren wurden hierfür mit einer neuen Spulentechnologie für 48 V DC Bordnetze ausgestattet und sind somit speziell für den Einsatz in batteriebetriebenen AGVs ausgelegt. Mit einem individuellen Motorflansch ist zudem eine optimale Aufnahme der Kräfte möglich. Pro Antrieb stehen dem Kunden somit Kräfte von bis zu 6000 N zur Verfügung. Durch die Integration diverser Bauteile, wie zum Beispiel bereits intern verbaute Sensoren zur Endlagenerkennung, oder die Reduktion der Stecker wurde wichtiger Bauraum freigegeben - das Fahrzeug ist damit leichter, schneller und effizienter unterwegs.

Welche Vorteile das neue elektronische Hubsystem bietet

  • Der größte Vorteil zeigt sich in der integrierten verstärkten Kugelgewindespindel. Durch sie kann die Traglast des AGVs mit 2,4 t im Vergleich zum Wettbewerb nahezu verdoppelt werden.
  • Die ultrakompakte Motorbaugröße von 100 x 100 mm und das leichte Gewicht von 9 kg pro Antrieb ermöglichen niedrige Fahrzeughöhen bei dynamischer Fahrzeugführung.
  • Mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 37,5 mm/s realisieren die Spindeln innerhalb von 4 Sekunden einen Hub von 100 mm.
  • Neben der Zuverlässigkeit und der Qualität der einzelnen Bauteile ist gerade auch die Sicherheit der Antriebe unerlässlich und schon bei der Installation der Komponenten zu beachten. Um eine sichere Handhabung zu gewährleisten, sorgen zwei eingebaute Sensoren zur Endlagenerkennung für die nötige Maschinensicherheit. Der Vierachsregler verfügt zudem über STO (Safe Torque Off), die Energieversorgung zum Antrieb wird damit im Notfall sofort unterbrochen.
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