Sieb & Meyer baut eine neue Produktions-/Lagerhalle für die Drei-Level-Umrichter-Baureihe SD2M und erweitert damit seine Fertigungskapazität.
Foto: Sieb&Meyer

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Erweiterung der Fertigungskapazitäten

Sieb & Meyer baut eine neue Produktions-/Lagerhalle für die Drei-Level-Umrichter-Baureihe SD2M und erweitert Fertigungskapazität.

Erfolgsprodukt SD2M: Sieb & Meyer baut neue Produktions-und Lagerhalle. Weil der Drei-Level-Umrichter SD2M gut nachgefragt wird und neue Märkte erobert, schafft Sieb & Meyer in Lüneburg wortwörtlich mehr Platz für die innovative Lösung. Der erste Spatenstich für den Bau einer neuen Produktions-/Lagerhalle mit zirka0 450 m² Grundfläche ist bereits gesetzt. Mit der baulichen Erweiterung schafft Sieb & Meyer die Voraussetzung, um die Fertigungskapazität des Produktbereichs SD2M zu erweitern. Die neue Halle soll Anfang 2021 in Betrieb genommen werden.

Fertigungskapazitäten erhöht

„Mit dem Schritt zur Drei-Level-Technologie und einer Erhöhung des Leistungsbereichs auf bis zu 400kW haben wir vor rund fünf Jahren den Grundstein für neue Geschäftsfelder gesetzt“, so Torsten Blankenburg, Vorstand Technik der Sieb & Meyer AG. „Wir freuen uns, dass unsere Lösung im Markt so gut ankommt, dass nun sogar eine Erweiterung der Fertigungskapazitäten nötig wird.“ Über die Jahre hat Sieb & Meyer die Umrichter-Familie SD2M kontinuierlich erweitert, zuletzt vor allem für Anwendungen in Hochgeschwindigkeits-Strömungsmaschinen wie Turbo-Gebläse oder -Kompressoren. Der Frequenzumrichter ist aber weiterhin auch die erste Wahl für Anwendungen in Werkzeugmaschinen oder Prüfständen, wo er mit Höchstleistung bei wenig Platzbedarf, geringen Systemkosten und einem hohen Wirkungsgrad überzeugt. Aktuell stehen sieben verschiedene Ausführungen des SD2M im Bereich von 75 HP bis 400 HP bzw. 165 A bis 630 A Nennstrom zur Verfügung – darunter sowohl Modelle mit Wasser- als auch mit Luftkühlung. Allen gemeinsam ist die innovative Drei-Level-Technologie, die in Kombination mit Schaltfrequenzen bis 16 kHz eine sehr gute Stromqualität gewährleistet. So wird eine übermäßige Rotor-Erwärmung verhindert und Lagerbelastung sowie Isolationsbeanspruchung lassen sich reduzieren. Der Einsatz von teuren LC-Filter ist nicht mehr nötig.

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