Die neuen Melfa Knickarm- und Scara-Roboter der Serien RV-FR und RH-FR von Mitsubishi Electric werden jetzt durch den Force Sensor unterstützt, der sich direkt in die Robotersteuerungen CR750/751 und CR800 integrieren lässt.
Foto: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Sensoren

Force Sensor für die neue Melfa Roboter-Generation

In der neuen Melfa Roboter-Generation kommt der Force Sensor zum Einsatz. Diese Vorteile hat die Verwendung des Kraft-Momenten-Sensors.

Die neuen Melfa Knickarm- und Scara-Roboter der Serien RV-FR und RH-FR von Mitsubishi Electric werden jetzt durch den Force Sensor unterstützt, der sich direkt in die Robotersteuerungen CR750/751 und CR800 integrieren lässt. Weil der Kraft-Momenten-Sensor ohne eigene Steuerung auskommt, werden die Abläufe vereinfacht und Engineering-Aufwand eingespart.

Die Funktionen des Force Sensors sind in drei Bereiche unterteilt

Der Force Sensor reguliert anhand voreingestellter Werte die Kraft, mit der ein Roboter mit seiner Umgebung interagiert. Dabei sind die Funktionalitäten des Kraft-Momenten-Sensors in drei Bereiche gegliedert:

  • Die Melfa Sense Steuerung umfasst die feedbackbasierte Regelung des Roboters.
  • Die Melfa Sense Erkennung registriert Grenz- und Referenzpunkte
  • Das Melfa Sense Logging ermöglicht die Protokollierung, Übermittlung und Verarbeitung der erfassten Kraftsensorinformationen.

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Die neuen Melfa Knickarm- und Scara-Roboter der Serien RV-FR und RH-FR von Mitsubishi Electric werden jetzt durch den Force Sensor unterstützt, der sich direkt in die Robotersteuerungen CR750/751 und CR800 integrieren lässt.

Melfa Roboter profitieren von intelligentem Teaching

In Applikationen wie Fügen und Montieren kann über das Feedback des Force Sensors der Druck nachgeregelt werden, der für die Handhabung des jeweiligen Objekts vorgesehen ist. Da die Positions- und Kraftdaten in Echtzeit gespeichert werden, lassen sich die Regelparameter des Programms zum intelligenten Teaching des Roboters heranziehen.

Durch den Echtzeitregelkreis wird höchste Präzision in der konstanten Kraftausübung erreicht, sodass beispielsweise filigrane Entgrat- und Polierarbeiten an empfindlichen Kunststoffteilen mit dem Roboter automatisiert werden können.

Mithilfe des Force Sensors kann der Roboter anhand der Nachgiebigkeit oder des Dämpfungskoeffizienten auf die Oberflächenbeschaffenheit zu bearbeitender Objekte reagieren beziehungsweise diese hieran erkennen. Er eignet sich damit in bestimmten Applikationen als Alternative zum Visionsystem.

Datenbestände dienen der Qualitätssicherung

Die Protokollierung von Kraftsensorinformationen ermöglicht den Aufbau wertvoller Datenbestände, die über die Programmiersoftware RT Toolbox zur weiteren Analyse an einen FTP-Server geschickt werden können. Bei haptischen Prüfungen, beispielsweise zum korrekten Ansprechverhalten von Drucktastern und Drehreglern in der Automobilindustrie, dienen diese Daten der Qualitätssicherung. Die Rückverfolgbarkeit der Roboterprüfung über mehrere Jahre beschleunigt zudem das Troubleshooting an den Produktionslinien.

Der Force Sensor ist jetzt für die gesamte Roboterpalette von Mitsubishi Electric und deren Steuerungen erhältlich, einschließlich der neuesten Generation.

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Die Protokollierung von Kraftsensorinformationen ermöglicht den Aufbau wertvoller Datenbestände, die über die Programmiersoftware RT Toolbox zur weiteren Analyse an einen FTP-Server geschickt werden können.

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