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Foto: IDS Imaging Development Systems GmbH
Das neue Technologiezentrum „b39‟ am IDS-Stammsitz in Obersulm-Willsbach

News

IDS investiert und bezieht neues Technologiezentrum

Mitten in der Corona-Krise wurde hier ein neues Technologiezentrum bezogen: Wie der Industriekamerahersteller IDS in die Zukunft investiert.

Die IDS Imaging Development Systems GmbH hat ihren Stammsitz in Obersulm-Willsbach erweitert – nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit konnte das Technologiezentrum b39 bezogen werden. „Trotz Corona verliefen die Arbeiten nahezu reibungslos“, sagt Geschäftsführer Jan Hartmann. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Mitarbeitern mit dem neuen Gebäude einen hochmodernen und zugleich sehr attraktiven Raum zum Arbeiten zur Verfügung stellen können.“

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Foto: IDS Imaging Development Systems GmbH
IDS-Geschäftsführer Jan und Jürgen Hartmann

Auf mehr als 4500 qm Gesamtfläche befinden sich insgesamt 52 Büros und sechs vollkommen unterschiedlich konzipierte Konferenzräume sowie ein Veranstaltungsraum mit Platz für bis zu 200 Personen. Im obersten Stockwerk bietet ein loftartiger Open Space-Bereich mit individuell gestalteten Besprechungsecken viel Inspiration für kreatives Arbeiten. Höhenverstellbare Schreibtische, Ergonomie-Stühle, Duschräume mit Handtuch-Service und ein von regionalen Erzeugern beliefertes Betriebsrestaurant mit vom Arbeitgeber subventionierten Gerichten sind weitere Benefits für die Mitarbeiter. Ebenfalls neu ist das hinter dem Gebäude befindliche Parkhaus, das über 262 Stellplätze sowie Ladestationen für Elektroautos verfügt.

Weiterbildung im neuen Technologiezentrum

Ein zentraler Aspekt des markanten Neubaus ist darüber hinaus die Nutzung als Plattform zur Weiterbildung. Zwar sind aktuell situationsbedingt kaum Präsenzveranstaltungen möglich, doch künftig soll sich das natürlich ändern. So werden die großzügigen Räumlichkeiten einerseits von IDS selbst genutzt, um Mitarbeiter in produktspezifischen Themen zu schulen. Andererseits hat dort die b39 Akademie ihren Sitz, ein neuer Unternehmenszweig von IDS. Ziel ist, gemeinsam die Entwicklung von digitalen Fach-, Methoden- und Technikkompetenzen voranzutreiben, etwa durch Veranstaltungs-kooperationen und Wissenstransfer zu Themen wie Bildverarbeitungstechnologie und künstliche Intelligenz. Kontakte zu frühphasigen Startups hat man ebenfalls im Fokus. Der innovative Neubau soll ein Forum für alle sein, die frische Ideen mitbringen. „Technologischer Fortschritt, soziokultureller Wandel und New Work lassen sich am besten mit Fachwissen, Methodenkompetenz und Softskills gestalten“, betont Akademieleiterin Miriam Brenner.

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Foto: IDS Imaging Development Systems GmbH
Modern in die Zukunft investiert: Besprechungsraum „Amsterdam“ im neu gebauten Technologiezentrum von IDS.

Auch in künstliche Intelligenz wurde investiert

Insgesamt ermöglichen drei verschiedene Produktlinien ein grenzenloses Anwenderspektrum im Geräte-, Anlagen- und Maschinenbau sowie in nicht-industriellen Bereichen, wie zum Beispiel in der Medizintechnik, Landwirtschaft oder Logistik. Neben leistungsstarken USB-, Gige- und 3D-Kameras ist die jüngste Innovation die visionäre Produktplattform IDS NXT mit künstlicher Intelligenz – eine neue Generation von Vision Systemen für industrielle Anwendungen. Das rund 300 Mitarbeiter zählende Unternehmen bietet damit künftig neben Kameras auch einfach zu handhabende und flexible Komplettsysteme für die Bildverarbeitung. Neben künstlicher Intelligenz beschäftigt sich IDS aktuell mit den Technologie-Trends maschinelles Sehen und Roboteranwendungen, die dem Kamerabauer eine wachsende Nachfrage im 3D-Segment bescheren.

Seit 1997 entwickelt und produziert das Unternehmen am Standort Obersulm hochwertige Produkte für die Industrielle Bildverarbeitung. Getrieben von Pioniergeist und dem Willen, etwas wirklich Neues zu schaffen, hat Gründer und Inhaber Jürgen Hartmann es geschafft, sich mit IDS zu einem der größten Hersteller von Industriekameras zu entwickeln. Mit technologischer Weitsicht und viel Gespür für zukünftige Entwicklungen machte IDS einst die USB-Schnittstelle für den Kamerasektor industrietauglich.

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