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Foto: klicker_pixelio.de

Software

Industrie 4.0 in die Praxis umgesetzt

Mit künstlicher Intelligenz und modellbasierter Entwicklung setzt Mathworks Industrie 4.0 in die Praxis um. Wie das geht, zeigt das Unternehmen auf der SPS 2019.

Softwarekompetenz ist zum Schlüsselaspekt im Rahmen von Industrie 4.0 geworden, wenn es darum geht, sie in die Praxis umzusetzen. In den letzten Jahren hat sich dadurch auch der Stellenwert von Software gerade auch im Maschinen- und Anlagenbau grundlegend geändert. Heute spielt die Software eine zentrale Rolle: Sie bestimmt den Entwicklungszyklus entscheidend mit, da sie mittlerweile maßgeblich die Funktionsweise von Produktionsanlagen, Maschinen und Komponenten definiert.

Einstieg in Industrie 4.0 leicht gemacht – von modellbasierter Entwicklung bis künstliche Intelligenz

Zwei Anwendungsbereiche, mit denen sich der Maschinenbau bereits heute in der Praxis beschäftigt, sind die Virtuelle Inbetriebnahme auf Basis von modellbasierter Entwicklung sowie Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) auf Basis von Maschinendaten unter Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz. Diese Datensätze können gegebenenfalls durch synthetische Fehlerdaten ergänzt werden, die mittels Simulation von Fehlerfällen generiert werden, und bilden so das Fundament für den erfolgreichen Einsatz von Machine Learning und weiteren Verfahren aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Mit zunehmender Softwarekomplexität und steigenden Datenmengen wird es zukünftig immer wichtiger, dass die verwendeten Software-Werkzeuge nahtlos miteinander arbeiten.

Mathworks bietet Einblicke in die Praxis auf der SPS 2019

Die diesjährige SPS 2019 in Nürnberg widmet sich wieder der smarten und digitalen Automation, besonderer Fokus liegt dabei auf Lösungsansätzen aus der Praxis für unterschiedliche Arbeitsfelder. Dabei spielen die Fragen nach der Umsetzung und der Wertschöpfung eine wichtige Rolle. „Eine umfassende, effiziente und langfristig sinnvolle Lösung im Maschinen- und Anlagenbau kann nur gefunden werden, wenn modellbasierte Entwicklung und künstliche Intelligenz Hand in Hand gehen“, erklärt Philipp Wallner, Industry Manager bei MathWorks.

Das Unternehmen wird als Aussteller auf der SPS vertreten sein. Im Mittelpunkt stehen Lösungen zu Predictive Maintenance, Virtueller Inbetriebnahme, Cloud Computing und der automatischen Codegenerierung für alle gängigen Industriesteuerungen. Das Partnerunternehmen Speedgoat zeigt am Stand Echtzeit-Systeme für das Prototyping und Testen von Simulink-basierten Regelungs- und Steuerungsdesigns. Für einen besseren Einblick in die entsprechenden Technologien zeigen Demos viele Beispiele aus der Praxis mit Matlab und Simulink.

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