Genau ein Jahr betrug die Bauzeit für das neue Gebäude von Intorq India in Pune.
Foto: Intorg

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Intorq eröffnet Neubau in Pune

Der Industriebremsen-Spezialist Intorq aus der Kendrion-Unternehmensgruppe expandiert in Indien und eröffnet dort vor kurzem seinen Neubau.

Die Intorq GmbH & Co. KG, ein Unternehmen des niederländischen Konzerns Kendrion N.V., hat vor wenigen Wochen den Neubau an seinem Standort Pune in Indien in Betrieb genommen. Das auf Bremsen und Kupplungen für industrielle Anwendungen spezialisierte Unternehmen weitet damit seine Kapazitäten in Asien erheblich aus.

Intorq India bezieht Neubau in Pune

Genau ein Jahr betrug die Bauzeit – von Februar 2019 bis Februar 2020. Die Einweihung sollte ursprünglich am 11. März – dem 5. Jahrestag der Gründung von Intorq India – gefeiert werden, sie musste aber wegen der Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Nach indischer Tradition wurde das Gebäude aber vorab gesegnet. Dazu wurden die Mitarbeiter eingeladen und Vertreter der Unternehmensleitung aus Deutschland per Videokonferenz zugeschaltet. Da das alte Gebäude sanierungsbedürftig war und zudem keine Möglichkeiten zur Erweiterung bot, hat das Unternehmen an einem Standort, nur knapp zwei Kilometer vom alten entfernt, einen Neubau errichtet. Es wurden mehrere Millionen Euro in den neuen Standort investiert und so die Produktionskapazität verdreifacht. Der neue Firmensitz von Intorq India in Pune umfasst rund 4.700 m² Gesamtfläche und beschäftigt 22 Mitarbeiter, weitere Mitarbeiter sollen im Laufe des Jahres eingestellt werden.

Der Fokus der Produktion liegt auf Bremsen und Kupplungen einiger Standard-Baureihen und der eigenen Spulenfertigung. Für das Projektgeschäft können auch weitere Produkte am Produktionsstandort Pune realisiert werden. Der Zusammenschluss der Intorq-Gruppe mit Kendrion, die unter anderem Marktführer für Servomotorbremsen sind, gab auch dem Team in Pune einen zusätzlichen Motivationsschub. „Wir sind jetzt effizienter, der Zusammenschluss eröffnet neue Möglichkeiten“, sagt Simona Jadronova, Vice Director bei Intorq India. Das Team hat den Neubau mit viel Engagement begleitet. „Alle schätzen die familiäre Atmosphäre im Unternehmen und waren mit Sorgfalt dabei“, so Simona Jadronova. Beispielsweise haben die Mitarbeiter gemeinsam Bäume auf dem neuen Firmengelände gepflanzt und so einen Beitrag für die Umwelt geleistet. Intorq India beliefert nicht nur Kunden in Indien, sondern auch in den Nachbarländern Sri Lanka, Pakistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman sowie in einigen afrikanischen Ländern und darüber hinaus die eigenen Standorte in den USA und Deutschland. Mit Produktionsstandorten in Deutschland, China, Indien und den USA ist die Kendrion-Gruppe nun in der Lage, weltweit dasselbe Produktportfolio in höchster Qualität zu liefern.