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Foto: Sönke Schaack
Rund 200 Erstsemesterstudierende und 15 Schüler*innen des RBZ Technik in Kiel befassen sich im Rahmen des Erstsemesterprojekt Start-Ing! mit der Kommunikation von Autonomen Unterwasserfahrzeugen (AUV ).

Young Professionals

Kiel: Autonome Unterwasserfahrzeuge im ersten Semester

Nicht AGV, sondern AUV: Mehr als 200 angehende Ingenieure lernen in einem Erstsemesterprojekt an der FH Kiel die Welt autonomer Unterwasserfahrzeuge kennen.

Seit 15 Jahren wird an der Fachhochschule (FH) Kiel das Erstsemesterprojekt Start-Ing! durchgeführt, das in diesem Jahr die Kommunikation sogenannter AUVs, also autonomer Unterwasserfahrzeuge, zum Thema hat . Im Rahmen dieser einwöchigen Berufssimulation bearbeiten Erstsemesterstudierende der technischen Fachbereiche nur sieben Wochen nach ihrem Studienbeginn eine Aufgabenstellung aus der schleswig-holsteinischen Industrie. Dieses Jahr konnte die Elac Sonar GmbH aus Kiel als Projektpatin gewonnen werden.

Schwarmkommunikation autonomer Unterwasserfahrzeuge

Am 1. November 2021 fiel der Startschuss für die aktuelle Runde von Start-Ing!. Aufgeteilt in 18 interdisziplinäre Teams stellen sich über 200 Erstsemesterstudierende einer durchaus anspruchsvollen Aufgabe. Die Elac Sonar GmbH hat die angehenden Ingenieur*innen gebeten, intelligente Lösungen für die Schwarmkommunikation von sogenannten AUVs, also autonomen Unterwasserfahrzeugen zu finden, erklärt Dr. Tim Claussen, Director Engineering von Elac Sonar. „Die Aufgabe befasst sich mit der Durchführung von Unterwasser-Inspektionsarbeiten an Offshore-Windenergieanlagen. Ziel ist es, ein Konzept für einen Schwarm von Unterwasser-Drohnen zu erstellen, die untereinander kommunizieren, um ihre Aufgaben im Schwarm kooperativ und selbstständig durchzuführen.

Elac Sonar möchte den Studentinnen und Studenten den Themenbereich Unterwasser-Akustik vorstellen und näherbringen. Dieser Bereich stellt besondere Herausforderungen an Hardware, Software und Systemdesign und bietet ein breites Spektrum an Betätigungsfeldern. Wir freuen uns darauf, mit den Studierenden zu einem frühen Zeitpunkt in ihrem Studium in den Austausch zu treten und die Thematik aus dem Blickwinkel von angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren zu betrachten.“

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FH Kiel will Erstsemesterstudierende und Schüler begeistern

Studierende höherer Semester beraten die Erstsemester bei fachlichen Fragen; Team Coaches aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit unterstützen beim Teambuilding. Mit von der Partie sind 15 Schüler*innen des Berufsbildungszentrums Technik Kiel, die für ein Studium an der FH Kiel begeistert werden sollen. Aufgrund ihres Vorwissens sind sie den Studierenden gleichgestellt und auf deren Teams aufgeteilt. Die sechstätige Veranstaltung wird erstmals in einem Mix von online- und Präsenzelementen durchgeführt, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Jan Henrik Weychardt: „Durch Start-Ing! simulieren wir seit 15 Jahren so realistisch wie möglich einen späteren Berufsalltag. Mit der Durchführung als Hybrid-Veranstaltung spiegeln wir die veränderte Arbeitswelt wider. Deswegen wird jeweils eine Hälfte der Teammitglieder an zwei Tagen im Homeoffice arbeiten. Die Übrigen kommunizieren mit ihnen über professionelles Konferenzequipment.“

Das Land Schleswig-Holstein hat Start-Ing! seit 13 Jahren gefördert. Künftig soll das Projekt aus Mitteln des Zukunftsvertrages vom Bundesministerium für Bildung und Forschung verstetigt werden. „Damit können wir diesen wichtigen Baustein in der Ausbildung unserer Ingenieurinnen und Ingenieuren nachhaltig an unserer Fachhochschule etablieren“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Klaus Lebert, Vizepräsident der FH Kiel.

Frauke Schäfer

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