Technischer Kreativität und die Fähigkeit zur Teamarbeit waren bei der Schunk Robot Competition besonders gefragt.
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Young Professionals

Kreative Challenge: Schüler ertüfteln Robotersysteme

Teamwork meets Robotics! Bei der Schunk Robot Competition stellten sich junge Tüftler der Aufgabe, eine industrienahe Roboterlösung zu realisieren.

Flexibel, effizient, teamorientiert – diese drei Schlüsselkriterien der modernen Produktion standen im Fokus der Schunk Robot Competition, die im Rahmen der 9. European Robotics Week vom 18. bis 20. November im Schunk-Ausbildungszentrum in Lauffen stattfand:
Jeweils acht Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 vom Hölderlin Gymnasium Lauffen und dem Katholischen Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn hatten sich auf das Experiment eingelassen, in vier zufällig gemischten Teams jeweils eine industrienahe Roboterlösung zu entwickeln, die beispielhaft für eine flexible Handhabung in der smarten Produktion steht.

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Insgesamt 16 motivierte Schülerinnen und Schüler des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen und des Katholischen Bildungszentrums St. Kilian Heilbronn traten zur Schunk Robot Competition 2019 an.

Viele Wege führen nach Rom bzw. zum Roboter

Um die Aufgabe zu lösen, standen den Jugendlichen jeweils ein voll funktionsfähiger Leichtbauroboter sowie ein mechatronischer Roboterbaukasten zur Verfügung, der individuelle Konstruktionen zuließ. Genau hier zeigte sich der Reiz der Aufgabe, denn die Teams entwickelten unterschiedlichste Ansätze, um die Aufgabe zu lösen – vom Schieber, der Wippe und dem Förderband bis zu speziellen Transportkörben.

Das Ziel: Kugeln in unterschiedlichen Farben, die exemplarisch für die unterschiedlichen Produkte oder Komponenten stehen, sollten mit einem mechatronischen Schunk Greifer gegriffen und nach Farben in zwei Behälter sortiert werden.

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Spannung am Ende: Die Teams schickten vier vollkommen unterschiedliche Lösungen ins Rennen.

Nur im Team erfolgreich

Letztlich galt es nicht nur technisch kreativ zu sein, sondern auch sozial erfolgreich zu interagieren, schließlich waren die Teams bunt zusammengewürfelt und hatten noch nie zusammengearbeitet – ein besonderer Reiz, der sich gerade angesichts der rasanten Entwicklungen in der Industrie immer wieder auch in der realen Arbeitswelt wiederfindet.

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Technische Kreativität und die Fähigkeit zur Teamarbeit waren bei der Schunk Robot Competition besonders gefragt.

Für Ausbildungskoordinator Stefan Mühleck, der gemeinsam mit dem Mechatronik-Ausbilder Hans Krauss und CNC-Ausbilder Felix Seidel die Jury bildete, zählten daher am Ende der drei Tage alle zu den Gewinnern: „Die Jugendlichen waren bereit, über ihren Horizont hinaus zu lernen, sie haben sich mit der Roboterprogrammierung und Konstruktion auseinandergesetzt und im Team mit bislang unbekannten Partnern gemeinsam erfolgreich eine realitätsnahe Lösung erarbeitet.“
Tatkräftig begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Auszubildenden der Firma Schunk.

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Mit Leichtbaurobotern, Schunk Greifern und Sensoren war es den Jugendlichen möglich, eine realitätsnahe Lösung zu entwickeln.

Eine von über 1.300 Robotics-Veranstaltungen in Europa

Wie nah die spielerische Aufgabe an der betrieblichen Realität angesiedelt war, erlebten die Jugendlichen bei einer exklusiven Werksführung, die so manchen in Staunen versetzte. Schunk gilt als einer der Vorreiter der Produktionsautomatisierung und nutzt die am Markt angebotenen Zukunftstechnologien intensiv in der eigenen Produktion. Kein Wunder also, dass sich das technologiegetriebene Familienunternehmen Jahr für Jahr an dem Robotik-Event beteiligt.

Die Schunk Robot Competition war in diesem Jahr eine von über 1.300 Veranstaltungen in 39 Ländern, mit denen gezeigt werden soll, welche Effekte der Einsatz von Robotern auf das Leben, Arbeiten und Lernen des Menschen hat und welche Chancen sich aus der digitalen Transformation Europas ergeben, die durch neue Technologien wie künstliche Intelligenz, Robotik, Cloud Computing und Blockchain vorangetrieben wird.

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