Für den Abstandhalter eines Fahrassistenzsystems benötigte ein Kunde eine neue, passgenaue nachträgliche Befestigung des Assistenzsystems.
Foto: Pöppelmann

Werkstoffe

Kunststofflösungen für die autonome Mobilität

Pöppelmann K-Tech zeigt auf der Fakuma Kunststofflösungen für Fahrassistenzsysteme in der autonome Mobilität.

Der Geschäftsbereich der Kunststoffexperten aus Lohne ist für verschiedene Hersteller aus der Automobilproduktion ein wichtiger Partner in Hinblick auf die aktive Fahrsicherheit. So liefert das Unternehmen zum Beispiel Funktionsteile zur Befestigung und zum Abdecken beziehungsweise Verkleiden von Fahrassistenzsystemen. Ein K-Tech-Funktionsteil kann beispielsweise Assistenzsysteme wie Regen-Licht-Sensoren, Mono- (für Straßenschilder) oder Stereokameras (für die Spurassistenz oder zur Kontrolle der Straßenverhältnisse) sowie Halter und Trägerplatten für Bremsassistenten oder die Rückfahrkamera beinhalten.

Die Konzeption für solche Assistenzsysteme übernimmt teilweise der Kunde; die 3D-Konstruktion sowie kunststoffgerechte Bauteildefinition der Kunststoffkomponenten unter Berücksichtigung der Herstellung und der Anforderungen aus dem jeweiligen Lastenheft, findet dagegen bei Pöppelmann K-Tech statt.

Kurze Entwicklungszeiten dank zielorientierter Arbeit

Von der Entwicklung bis zur Serie läuft bei Pöppelmann K-Tech alles unter einem Dach ab, was neben einem großen Kosten- auch einen erheblichen Zeitvorteil darstellt. Die Geschäftssparte verfügt dazu über ein eigenes Projektteam, das sich ausschließlich mit FEM-Berechnungen und Bauteilsimulationen beschäftigt. Eigene Materialdatenbanken unterstützen eine zielgerichtete Simulation. Diese Ergebnisse können parallel für die Bearbeitung kunststoffgerechter CAD-Daten verwendet werden. Ein großer Nutzen für die Kunden: Auf diese Weise lassen sich auch kurzfristig konstruktive Anpassungen an geänderte Bauraum- oder Anforderungssituationen erarbeiten.

Pöppelmann K-Tech richtet sich immer stärker nach den Zielvorgaben des jeweiligen Kunden. „Dies hängt damit zusammen, dass das Unternehmen im Projektgeschäft tätig ist, in dem jede Anwendung unterschiedliche Anforderungen aufweist und jeder Kunde verschiedene Ziele anstrebt. Bei einer Anwendung lassen sich zudem mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen, die es dann zu kombinieren gilt“, erklärt Andreas Kellermann, Verkaufsleiter von Pöppelmann K-Tech.

Der Pöppelmann-Effekt

Ein großer Vorteil ergibt sich, wenn der Kunde K-Tech als Lieferanten beziehungsweise Experten für die Kunststofftechnik früh in den Entwicklungsprozess einbezieht. Dank verkürzter Entwicklungszeit führt dies zu einer schnelleren Marktlösung und eine höhere Effizienz durch individuelle Prozessgestaltung. „Kernelement unserer Arbeit ist die Projektierung“, sagt Kellermann. „Das jeweilige Projekt-Team von K-Tech berät den Kunden in jeder Projektphase. Um bei der hohen Entwicklungsgeschwindigkeit und den komplexen Anforderungen des Kunden mitzukommen, stellt Pöppelmann K-Tech teilweise Mitarbeiter vor Ort beim Kunden in den Entwicklungsteams. Fachabteilungen wie beispielsweise Prozessoptimierung, Simulation oder Labor können Analysen und Konzepte direkt erarbeiten.“

Gleich zu Beginn des Projektes bringen die K-Tech-Experten Vorschläge für mögliche Innovationen ein und der Kunde profitiert so von Mehrwerten wie integrierten Funktionen, die das Unternehmen als „Pöppelmann-Effekt“ bezeichnet. Die strukturierte Vorgehensweise beziehungsweise die gesamtheitliche Betrachtung von Pöppelmann sorgt nicht nur für erhebliche Zeiteinsparungen in der Entwicklung, sondern letztendlich auch für hochwertigere Endergebnisse. Die Orientierung an den Anwendungsanforderungen und die Nähe zum Kunden helfen dabei, in kürzerer Zeit eine ganzheitliche Lösung zu finden, die optimal auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten ist. Mit seinen innovativen Entwicklungen trägt Pöppelmann somit ein Stück weit mit bei, dass der Weg zum autonomen Fahren etwas kürzer wird.

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