Pumpen der Baureihe UPZ sind zukünftig auch bis zu einem Durchmesser von 50 Zoll (1.250 mm) und mit Förderleistungen von 5.000 m³ pro Stunde lieferbar.
Foto: KSB SE u. Co. KGaA

Pumpen

Neue Baugrößen von Unterwassermotorpumpen

Die KSB SE erweitert ihr Portfolio um neue Baugrößen der Unterwassermotorpumpen. Damit reagiert das Unternehmen auf Veränderungen der Projektgrößen.

KSB SE verfügt im Bereich der Unterwassermotorpumpen über neue Baugrößen. Diese haben einen Durchmesser von bis zu 50 Zoll (1,250 mm) und eine Antriebsleistung von bis zu 5 MW. Mit diesen Pumpen lassen sich Fördermengen von bis zu 5.000 m³ in der Stunde und Förderhöhen bis zu 1.500 m realisieren.

Der Vorteil gegenüber trockenaufgestellten Aggregaten liegt in den deutlich höheren Standzeiten und der Tatsache, dass Pumpen mit nassen Motoren von einer Überflutung nicht beeinträchtigt werden. Neben der „normalen“ einströmigen Bauweise bietet KSB als einer der wenigen Hersteller weltweit auch zweiströmige Ausführungen für besonders hohe Belastungen an.

Neue Baugrößen an Unterwasserpumpen waren notwendig

Diese Konstruktion hat man ursprünglich bei der Entwässerung von Bergwerken eingesetzt. Die hierfür benötigen Förderhöhen würden in einströmigen Pumpenkonstruktionen sehr große Axialschübe erzeugen. Diese stellen eine extreme Belastung für die Lagerung da. Durch die gegenläufig angeordneten Laufräder, wie man sie beim zweiströmigen Design hat, reduzieren sich der Axialschub und die damit verbundenen Lagerbeanspruchungen.

Mit der zunehmenden Größe dieser Projekte sind in den letzten Jahren auch die benötigten Volumenströme und damit die erforderlichen Pumpengrößen stetig angewachsen. Dies betrifft nicht nur Projekte im Bergbau. Die Nachfrage nach immer größeren Leistungen zeigt sich gleichermaßen in der Wasserversorgung, in Kavernen oder in Offshore-Anwendungen.

Als Antriebe werden wassergefüllte Hochspannungsmotoren mit Spannungen von 1 kV bis 11 kV eingesetzt. Ein bewährtes Druckausgleichssystem sorgt dafür, dass die Motoren keine Belastung durch mögliche Druckdifferenzen unter Wasser erfahren. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer und eine regelmäßige Wartung ist nicht notwendig.

Der Pumpensteller hat die Aggregate komplett selbst entwickelt und fertigt sie an seinem deutschen Standort im Werk Frankenthal.

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