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Der  Metal Jet S100 von HP soll für die Massenproduktion geeignet sein.
Foto: HP
Der Metal Jet S 100 von HP soll für die Massenproduktion geeignet sein.

News aus der Additiven Fertigung

Neuer BJ-Drucker, neue Harze und ein Zusammenschluss

Ultimaker ist nicht mehr nur Ulitmaker. Bereits 2018 hat HP einen Metall-Drucker angekündigt, der nun für eine Massenproduktion genutzt werden könne.

Angekündigt wurde der 3D-Drucker Metal Jet S100 von HP bereits 2018. Nun ist er erhältlich und soll für die Massenproduktion geeignet sein. Die HP-Maschinen arbeiten nach dem Binder-Jetting-(BJ-)Verfahren, mit einer Auflösung von 1200 × 1200 dpi und einer Schichtdicke von 35 bis 140 µm. Ihr Bauvolumen beträgt 430 mm × 309 mm × 200 mm, die Druckgeschwindigkeit ist mit 1990 cm3/hr8 angegeben. Momentan verarbeitet der Drucker zwei Edelstahlpulver.

Zum Metal Jet S100 sind auch Peripheriegeräte erhältlich. Dazu gehören eine Pulver-, eine Aushärte- und eine Entpulverungsstation.

Ultimaker – Zusammenschluss der Desktopprinter

Makerbot und Ultimaker haben den Abschluss ihrer Fusion bekannt gegeben. Unter der neuen Marke Ultimaker (beziehungsweise UltiMaker) will das Unternehmen benutzerfreundliche und leicht zugängliche 3D-Druck-Hardware, -Software und -Materialien für jede Anwendung anbieten.

Sowohl die bisherigen 3D-Drucker-Typen als auch die offenen Communities Ultimaker Cura und Makerbot Thingiverse sollen erhalten bleiben und unter dem neuen Unternehmen weiterverwaltet werden.

Nadav Goshen, ehemaliger CEO von Makerbot, wird das neue Unternehmen als CEO leiten, während der frühere Ultimaker-CEO Jürgen von Hollen beschlossen hat, das Unternehmen zu verlassen.

Drei neue Harze

Nexa 3D hat den Realease drei neuer Photopolymere für Prototypen und Endbauteile bekannt gegeben.

Das ESD-Harz x-ESD eignet sich für statisch ableitfähiger Teile, wie sie in Elektronikanwendungen sowie bei Handling-Aufgaben in der Elektronikfertigung benötigt werden. x-ESD ist ein steifes Photopolymer mit einer stabilen Kohlenstoffnanoröhrchen-Dispersion, die laut Nexa 3D optimale statisch-dissipative Leistungen und isotrope mechanische Eigenschaften bietet.  Das Material ist in Schwarzer sowohl für die Drucker der NXE-Pro-Serie als auch für den XIP-Desktop-3D-Drucker erhältlich.

x-Model15 zeichne sich durch hohe Geschwindigkeit, Produktivität und eine hervorragende Oberflächenqualität aus. Es eignet sich für Nachbearbeitungsschritte wie Polieren, Lackieren und Galvanisieren. Das Bio-Polymer wurde aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt, ist geruchsarm und lässt sich leicht mit Wasser und einer weichen Bürste reinigen. Erhältlich ist es in Weiß, Grau und Schwarz.

x-Model35 ist ein steifes, hochleistungsfähiges Harz, das sich durch eine hervorragende mechanische Leistung, gute thermische Eigenschaften und eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme auszeichnet. Behauptet zumindest Nexa 3D. Es soll auch bei extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen maßhaltig bleiben.

Beide Harze sind sowohl für die NXE2-400- und NXE 2-400 Pro-Plattformen als auch für den XIP-Desktop 3D-Drucker erhältlich.

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Das x-Model35 Harz von Nexa3D ist ein Modellierharz mit guten mechanischen Eigenschaften und geringer Feuchtigkeitsaufnahme.
Foto: Business Wire
Das x-Model 35 Harz von Nexa 3D ist ein Modellierharz mit guten mechanischen Eigenschaften und geringer Feuchtigkeitsaufnahme.
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Software

Software im Abonnement und neue Plattformstrategie

Mit seiner 3D-Plattformstrategie und der Einführung von Software-Abonnements treibt Ultimaker Innovationen und Wachstum voran.

    • Software, Additive Fertigung, 3D-Drucker
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Unternehmen

Der neue Ultimaker-CEO heißt Jürgen von Hollen

Jürgen von Hollen, zuletzt Präsident und CEO bei Universal Robots, wird neuer CEO von Ultimaker. Sein Vorgänger Jos Burger rückt in den Aufsichtsrat auf.

    • Unternehmen, News
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Additive Fertigung

Exakte thermische Kontrolle für die Massenproduktion

Die Selective Absorption Fusion-Technologie ist Basis der neuen 3D-Drucker von Stratasys und ermöglicht exakte thermische Kontrolle in der Massenproduktion.

    • Additive Fertigung, 3D-Drucker
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Der HMA Lift 1000 ist ein Beispiel aus dem Portfolio des neu gegründeten Unternehmens Amtrion.

Unternehmen

Zusammenschluss von Industrie und Medizintechnik

Die Unternehmen Haseke und W. Krömker haben sich zur neugegründeten Amtrion zusammengeschlossen.

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