Openair-Plasma-Vorbehandlung von prismatischen Zellen: Die Reinigung und Aktivierung schafft die Voraussetzungen für eine präzise Klebeverbindung mit optimalen Haftungseigenschaften.
Foto: Plasmatreat

Werkstoffe

Plasmaverfahren für langzeitstabile Batteriemodule

Plasmatreat bietet prozesssichere, effiziente und umweltfreundliche Batteriemodule. Welche Vorteile hier das Plasmaverfahren bietet.

Die Openair-Plasma-Techni ist ein eigens vom Unternehmen entwickeltes Verfahren für die verschiedensten Lösungen für die Batterie-Industrie – von der Reinigung und Aktivierung für langzeitstabile Verbindungen bis hin zu Funktionsbeschichtungen für Korrosionsschutz. Das Ergebnis: höhere Batterieleistung, schlankere Fertigungsprozesse sowie niedrigere Kosten.

Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektrofahrzeugs

Die Leistungsfähigkeit einer Batterie entscheidet über den Erfolg der Elektromobilität. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Hersteller, insbesondere hinsichtlich Dichtigkeit, Sicherstellung des Batteriewärmemanagements sowie Kontaktierung der einzelnen Batteriezellen untereinander. Hier sind die innovativen Plasmatechnologien von Plasmatreat der Schlüssel zum Erfolg. Ob intensive Feinstreinigung, effiziente Oberflächenaktivierung oder Antikorrosionsbeschichtung: Die Inline-Verfahren garantieren höchste Prozessstabilität und helfen, die Effizienz des Batteriepacks zu steigern und gleichzeitig die Produktionskosten zu senken.

Einweg-Schutzkleidung durch Plasma desinfizieren

Einsatz gegen Corona - Plasmatreat aus Steinhagen will größer in das Desinfektionsgeschäft einsteigen und mittels Plasma desinfizieren.
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Reinigen, Aktivieren, Beschichten: So funktioniert das Plasmaverfahren

Auf dem Weg von der einzelnen Zelle hin zu Batteriemodulen und -packs kommt die Openair-Plasma-Technik von Plasmatreat in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz. So muss die Aluminiumoberfläche vor der (Isolations-)Verklebung der einzelnen Zellen untereinander optimal gereinigt und aktiviert werden, damit es später über die gesamte Lebensdauer hinweg zu keinen Ausfällen durch überhitzte Zellen kommt. Auch bei der elektrischen Kontaktierung ist absolute Partikelfreiheit zwingend erforderlich. Plasmabehandlungen ermöglichen darüber hinaus einen verbesserten Haftverbund beim Kleben der Wärmeleitplatte unter der Batterie (Thermomanagement) und sorgen für eine vollständige Abdichtung des Batteriegehäuses. Unabhängig von der Art des Dichtsystems (gespritzt, geklebt oder FIPG) sind Verbindungen aus Aluminium und Kunststoff aufgrund der unterschiedlichen H2O-Affinität sehr anfällig für Unterwanderung. Einen hochwirksamen Schutz liefert die plasmapolymere Nanobeschichtung PlasmaPlus von Plasmatreat. Diese wird nach der Reinigung und Aktivierung mit Openair-Plasma auf das metallische Bauteil aufgetragen. So entsteht im nachfolgenden Spritzgussprozess eine mediendichte Verbindung. Auf diese Weise wird eine deutliche Steigerung der Barrierewirkung gegen korrosive Elektrolyte geboten und gleichzeitig ein extrem hoher und langzeitstabiler Korrosionsschutz.

High-Performance-Batterien für die Elektromobilität

Die leicht inline zu integrierende Openair-Plasma-Technik ermöglicht einen effizienten Prozessablauf ohne gesonderte Kammersysteme. Somit eignet sich Openair-Plasma ideal für die voll automatisierte Vorbehandlung bei der Herstellung von Batteriemodulen und Batteriepacks in hohen Stückzahlen und bei hoher Prozessgeschwindigkeit.