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Die Pulversammelstation SFM-PCU von Solukon verhindert direkten Pulverkontakt der Mitarbeiter.
Foto: Solukon
Die Pulversammelstation SFM-PCU von Solukon verhindert direkten Pulverkontakt der Mitarbeiter.

Inhaltsverzeichnis

Für Metallpulver

Pulver sicher sammeln

Für ein sicheres und schnelles Pulverhandling nach dem Entpulvern stellt Solukon jetzt die automatisierte Pulversammelstation SFM-PCU vor.

Gerade bei den größeren Entpulverungssystemen wie die SFM-AT1000-S von Solukon und in der Serienproduktion fallen mitunter beträchtliche Mengen Pulver an. Mit der Solukon Powder Collection Unit (kurz SFM-PCU), einer vollautomatisierten Pulver-Sammelstation für Metallpulverzeigt Solukon auf der Formnext, wie das Pulverhandling unmittelbar nach der Entpulverung einfacher und sicherer wird.

Das Funktionsprinzip

Beim automatisierten Entpulvern gemäß der Solukon SPR-Technologie sammelt sich das Pulver im Bodentrichter der Solukon SFM-AT1000-S. Mithilfe des integrierten Vakuumfördersystems saugt die SFM-PCU das Pulver an einer sensorüberwachten Übergabestelle ab und transportiert es schonend über einen Schlauch in einen großen Container. Von hier aus kann das kontaminationsfreie Material über eine neutrale Schnittstelle in eine Wiederaufbereitungsstation überführt werden und steht für weitere Druckprozesse zur Verfügung. Der Container ist rollbar und kann während des Prozesses ausgetauscht werden. Der Füllstand wird sensorisch abgefragt und lässt sich über große Sichtscheiben kontrollieren. Durch die direkte digitale Verbindung zum Solukon Entpulverungssystem haben Anwender stets einen Echtzeit-Überblick über den Prozessstatus.

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 Die SFM-PCU ist für besonders hohes Pulveraufkommen ausgelegt. der Container der Station hat ein Volumen von mehr als 100 l. 
Foto: Solukon
 Die SFM-PCU ist für besonders hohes Pulveraufkommen ausgelegt. der Container der Station hat ein Volumen von mehr als 100 l. 

Die Vorteile des Vakuumförderers

Da sich das Pulver mit Anbindung der SFM-PCU zu jeder Zeit in einem geschlossenen System befindet, haben Anwender beim Entpulvern keinen direkten Kontakt mehr zum Pulvermaterial. „So erfüllen wir die höchsten Ansprüche des Gesundheits- und Arbeitsschutzes und gehen den Weg hin zur staubfreien Fabrik konsequent weiter“, sagt Benedikt Lutzenberger, Mitarbeiter der Abteilung Product Care und Projektleiter der Pulversammelstation SFM-PCU. Da ein manuelles Ausschleusen des Pulvers entfällt, können größere Pulvermengen schneller abgeführt werden, was die Effizienz in der Entpulverung weiter steigert. Zudem lässt sich die Solukon Entpulverungsanlage einfacher leeren und anschließend reinigen.

Die Pulversammelstation ist für ein besonders hohes Pulveraufkommen ausgelegt und deshalb das ideale Peripheriegerät für die Solukon-Anlagen sowohl im Großbauteilsegment (SFM-AT1000-S und je nach Applikation auch SFM-AT800-S) als auch für die automatisierte Serienfertigung. Da der Container der Station ein beträchtliches Volumen von mehr als 100 Litern aufweist, kann eine Peripherieeinheit mit bis zu drei sortenreinen Solukon-Anlagen gekoppelt werden.

Warum Solukon auf Piab setzt

Im Inneren seiner neuen Pulverförderungsstation vertraut Solukon auf einen Vakuumförderer des schwedischen Unternehmens Piab. Der in der SFM-PCU eingesetzte Förderer arbeitet laut Solukon hocheffizient, zuverlässig und ist einfach zu warten. Damit erfüllt er alle Anforderungen und Erwartungen von Solukon. Darüber hinaus wird Solukon die SFM-AT350 in einer erweiterten Variante mit umfangreichen neuen Features am Stand haben sowie eine SFM-AT800-S mit Roboterintegration am Nachbarstand des Postprocessing-Automationsexperten Rivelin Robotics.