Vereinfachte Montage mit Steckverbindern auch beim Leistungsanschluss: im Fehlerfall können einzelne Segmente schnell und einfach getauscht werden - die Verdrahtung bleibt bestehen.
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Maschinenelemente

Push-in-Technik für Power für Maschinen und Anlagen

Die Anforderungen an Produktionsmaschinen und -Anlagen nehmen stetig zu. Steckverbinder mit Push-in-Technik sorgen für flexible Maschinen und Anlagen.

Steckverbinder mit der Push-in-Technik rücken immer mehr für Power-Anwendungen in den Fokus, um so Flexibilität von Maschinen und Anlagen zu garantieren. Ein weitere Aspekt: Eine hohe Flexibilität in der Massen- und Kleinserienfertigung trägt zur Standortsicherung bei. Die immer schnellere Planung, Errichtung und Modifikation von Maschinen und Anlagen im Fertigungsumfeld ist eine der großen Herausforderungen der industriellen Entwicklung. Der Aufbau muss ständig optimiert werden, immer neue Materialien und Komponenten kommen zum Einsatz. Das Know-how zur Anlagenfertigung ist heute in vielen Regionen der Welt verfügbar - jetzt kommt es darauf an, dieses Potenzial auszuschöpfen.

An den Schnittstellen für Daten, Signale und Leistung spielen Steckverbinder eine tragende Rolle – in modularer sowie in klassischer Monoblock-Bauweise. Weil sich die Segment- und Modulbauweise von Maschinen und Anlagen immer mehr durchgesetzt hat, kann immer häufiger auf Standardelemente zurückgegriffen werden. Dabei steigt die Anzahl der benötigen Steckverbinder, die die Segmente flexibel verbinden. Alle Segmente können nach Fertigstellung elektrisch geprüft werden, bei der Endmontage und beim Probelauf werden die Anlagenteile bequem gesteckt. Vom Probelauf bis zur Endmontage muss beim Einsatz von Steckverbindern keine elektrische Verbindung neu aufgelegt oder modifiziert werden. Das hat zahlreiche Vorteile und spart zudem viel Zeit und Kosten.

Push-in-Technik als Leistungsanschluss sorgt für Flexibilität

Vor dem Hintergrund der digitalen Transformation drängen besonders im Produktionsumfeld zukunftsweisende Konzepte, wie Industrie 4.0 und IIoT, nach vorn. Bei sämtlichen Fertigungsprozessen spielt der Austausch von Daten dabei eine übergeordnete Rolle. Dabei darf nicht vergessen werden, dass zahlreiche Komponenten und Antriebe mit Energie versorgt werden müssen. Vorteilhaft sind hier Steckverbinder, die beides können.

Dabei fungiert die Verbindungstechnik zum einen als Datenschnittstelle - mit einer Vielzahl an Anschlusstechniken wie Schraub-, IDC-, Crimp- und Push-in-Anschlusstechnik. Die Push-in-Technik ist beim Anschluss des Leiters an den Steckverbinder deutlich im Vorteil. Der große Klemmbereich und die hohe Vibrationssicherheit macht diese Anschlusstechnik für vielen Nutzer alternativlos. Hier bietet Phoenix Contact ein breites Produkt-programm über alle Varianten hinweg. Steckverbinder und Module für Leiterquerschnitte bis 2,5 mm² sind schon heute stark im Markt vertreten.

Für Anwendungen im Leistungsbereich bei Strömen zwischen 16 und 40 A gibt es ebenfalls eine große Auswahl an Steckverbindern und Modulen, auch hier wächst die Anzahl der Kontakteinsätze und Module mit Push-in-Anschlusstechnik rapide. Folgende Baureihen sind bereits für den Leistungsanschluss verfügbar – HC steht dabei für die Steckverbinder-Produktreihe Heavycon:

  1. HC-A: 3- und 4-polig für HC-D7-Gehäuse
  2. HC-A: 10- und 16-polig für HC-D15/25-Gehäuse
  3. HC-A: PE-Adapter
  4. HC-B: die Standardschnittstelle für HC-EVO/STA-Gehäuse
  5. HC-B: PE-Adapter
  6. HC-B Twin: 2 Anschlüsse je Kontakt
  7. HC-BB: hochpolige Steckverbinder
  8. HC-M: Module mit Push-in-Technik
  9. HC-Q: für Gehäuseserie HC Compact
  10. HC-HS: für Standardgehäuse HC-EVO/STA/ADV

Steckgeometrie auf dem Vormarsch

Den für hohe Ströme ausgelegten Monoblock-Steckverbinder HC-HS06 gab es bislang nur mit Schraubklemme. Jetzt verleiht die Push-in-Anschlusstechnik diesem Steckverbinder neuen Schub. Die Steckgeometrie ist die gleiche, wie beim Schraubanschluss, eine Umstellung in der Anwendung ist auch „schleichend“ möglich: die Applikation kann auf der einen Seite des Kabels mit einem Push-in- und auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Schraubanschluss versehen sein. Die Push-in-Anschlusstechnik ist dabei vibrati-onssicher, wartungsfrei und langzeitstabil. Der Steckverbinders hat einen Leiterquer-schnitt bis 6,0 mm² bei einem Nennstrom bis 35 A je Kontakt. Der 6-polige Plus-PE-Kontakteisatz eignet sich besonders gut als Steckverbinder für den Motoranschluss oder zur Einspeisung von dezentralen Baugruppen.

Modul-Mix bis 6 mm

Mit der Serie HC-Modular bietet Phoenix Contact einen einfachen und komfortablen Steckverbinder für nahezu jede Anwendung – mit Daten-, Steuer-/Signal- und Power-Leitung. Die neuen kompakten Leistungsmodule für Leiter mit einem Querschnitt von bis zu 6,0 mm² können für zahlreiche Anwen-dungen konfiguriert werden. Der Modul-Mix für Daten, Signal und Power kommt auch über das reine Produktionsumfeld hinaus in anderen Industrie-bereichen zum Einsatz - etwa in der Bahntechnik.

Unterschiedlich sind die Nennspannungen der Module. Das 2-polige Modul ist für eine Nennspannung von 830 V und einem Nennstrom von 40 A ausgelegt. Beim 3-poligen Modul beträgt die Nennspannung 500 V. Die Luft- und Kriechstrecke ist verringert, somit ist auch die Spannung kleiner. Die 4-poligen Module haben ebenfalls eine Nennspannung von 690 V bei 35 A. Bei den 4-poligen Modulen ist sowohl das Buchsen- wie auch das Stiftmodul berührungssicher ausgelegt, was die Steckverbinder für Antriebe und Frequenz-umrichter prädestiniert.

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Steckverbinder HC-HS06 und Module für Leitungen bis 6,0 mm²: Auch hier wird schnell und einfach mit Push-in-Anschluss verdrahtet.

Kunstsoff- oder Metallgehäuse

Auch die kleinsten HC-Kontakteinsätze – der 3-polige HC-3A und der 4-polig HC-4A – haben einen Push-in-Anschluss, und zwar die Leistungskontakte und die PE-Kontakte. Die optimal ausgenutzten Platzverhältnisse ermöglichen auch hier eine wartungsfreie Anschlusstechnik. Mit der Gehäuseserie HC-D7 steht zudem eine optimale Schnittstelle im Kunstsoff- oder Metallgehäuse zur Verfügung. Die größeren Kontakteinsätze HC-A10 und HC-A16 aus der Gehäuse-Baureihe HC-D15 und HC-D25 gibt es inzwischen mit Push-in Technik – die Leistungskontakte können mit Litzen von 0,15 mm² bis 2,5 mm² Leiterquerschnitt versehen werden. Durch die hohe Flexibilität und den großen Leiterquerschnitt ergeben sich zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten, und auch die Lagerhaltung wird einfacher und die Installation erfolgt schneller. Mit dem neuen PE-Adapter bekommt auch der PE-Anschluss seine Push-in-Technik. So kann der im Anbaugehäuse montierte Steckverbinder von der Schaltschrankinnenseite her verdrahtet werden. So wird vollständig im angebauten Zustand verdrahtet, was die Zeiten weiter verkürzt.

Einfacher und doppelter Anschluss für Maschinen und Anlagen

Auch die Kontakteinsätze der am häufigsten genutzten HC-B-Serie erschließen mit Push-in-Technik neue Anwendungsbereiche. Die vibrationssichere und wartungsfrei Kontakttechnik ist besonders für den Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau interessant. Auch hier werden über auch großen Klemmbereich für Litzen bis zu 2,5 mm² neue Anwendungen erschlossen.

Auch über die HC-B-Steckverbinder mit doppelten PT-Anschluss kann Energie schnell verteilt werden, zusätzliche Klemmstellen sind nicht erforderlich. Weil die Steckgesichter der HC-B-Serie mit einfachem und doppeltem Push-in-Anschluss identisch sind, können die Verbinder optimal eingesetzt werden. Mit dem zusätzlichen PE-Adapter mit Push-in-Anschluss werden auch diese Steckverbinder im eingebauten Zustand von der Schaltschrankinnenseite her verdrahtet.

Maschinen und Anlagen sollen immer schneller und einfacher installiert werden, der Wartungs- und Prüfaufwand soll geringer werden. Dabei werden sie aus Segmenten zusammengestellt und getestet sowie anschließend zum Kunden verschickt. Mit Steckverbindern bleibt die Verdrahtung bestehen, wenn an den Übergabepunkten Steckverbinder aus dem Produktprogramm HC von Phoenix Contact zum Einsatz kommen. Für jede Gehäusegröße gibt es einen Kontakteinsatz mit Push-in-Anschlusstechnik - als Monoblock oder modular. Neben Daten und Signalen wird dabei zunehmend auch Energie übertragen.

Die Installation erfolgt ohne Spezialwerkzeug, die Verbindung ist wartungsfrei und vibrations-sicher. Der Klemmbereich vom unteren Minimal- bis zum Maximal-Leiterquerschnitt erfolgt über nur eine Variante. Die Lagerhaltung wird verringert, die Montage vereinfacht, und das Standard-Installationswerkzeug reicht aus.

Die Vorteile auf einen Blick

• Umfassend: Modulare und festpolige Kontakt-einsätze der Baureihen HC-A, HC-B, HC-BB, HC-M und HC-HS sind bereits verfügbar

• Anschlussquerschnitt für Module und HC-HS06: bis 6,0 mm²

• Verdrahtung der montierten Kontakteinsätze im Anbaugehäuse

• Flexibel kombinierbar mit anderen Anschlusstechniken

• Gleiche Kodierung für alle Kontakteinsätze von Phoenix Contact

Perfekt ausgeleuchtet mit LED-Maschinenleuchten

Phoenix Contact hat sein Portfolio an LED-Maschinenleuchten weiter ausgebaut und sorgt so für gute Sicht auch bei beengten Platzverhältnissen.
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