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Foto: Belt Technologies
Besonders die Hersteller von E-Auto-Batterien können von den Vorteilen des Edelstahlbands profitieren. Im Bild: Edelstahlförderer von Belt

E-Mobilität

Sorgt ein Edelstahlband für bessere Batterien?

Warum die Edelstahlbandtechnologie zu Fortschritten in der Batterieherstellung führen kann – und welche anderen Branchen ebenfalls davon profitieren.

Mit seinem umfangreichen Portfolio rund um die verschiedenen Varianten von Edelstahlband bietet Belt Technologies, Inc. den Herstellern von Fahrzeugbatterien einen entscheidenden Vorteil, da sich deren Anforderungen von Bleisäure basierten Batterien zu Elektrobatterien verlagern. Batterien der nächsten Generation werden als grundlegende Technologie angesehen, die dazu beitragen wird, unsere Volkswirtschaften zu dekarbonisieren und den Klimawandel zu verlangsamen. Die Herausforderung verändert den Automobilsektor stetig und die Industrie im Westen steht unter Druck, schnelle Fortschritte zu machen, um die Marktführer in China und Korea einzuholen. Um dieses Rennen zu gewinnen, sind neue und revolutionäre Batterieproduktionsmethoden notwendig.

Werden E-Autos bald günstiger als Diesel und Benziner?

Bloomberg prognostiziert, dass Elektroautos bis 2027 kostengünstiger in der Herstellung sein werden als herkömmliche mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeuge, wobei diese Parität als großer Meilenstein und Treiber für eine höhere Nachfrage nach Elektrofahrzeugbatterien angesehen wird. Die sinkenden Kosten der Batterieproduktion sind entscheidend – und Metallbänder spielen definitiv eine wichtige Rolle bei der Effizienzsteigerung.

Hersteller streben nach Batterielösungen, welche die Energiedichte der Batterie verdoppeln und gleichzeitig die Ladezeiten um 50 % oder mehr verkürzen. Daher benötigen sie einzigartige und ausgereifte Produktionstechnologien. Stahlbänder sind ein kritischer Teil des Entwicklungsprozesses, insbesondere bei Prozessen, die das Bauen und Stapeln kleiner Komponenten beinhalten. Das wird insbesondere durch die Wiederholgenauigkeit der Bewegung eines Metallriemens von mindestens 0,127 mm und Toleranzen von +/- 0,025 mm ermöglicht.

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In Europa gibt es derzeit fünf große Gigafactories, die diese hochentwickelten Batterien herstellen und diese Zahl wird voraussichtlich bis 2030 auf mehr als 11 ansteigen. Angetrieben wird dies durch eine zu erwartende Nachfrage von über 300 Gigawattstunden an Zellen bis zum Ende des Jahrzehnts. In einigen Ländern wie Großbritannien werden ab 2030 neue Benzin- und Dieselautos verboten.

Edelstahlband in der Batteriefertigung

Die Edelstahlbandtechnologie wird mit Sicherheit dazu beitragen, bessere Batterien zu bauen. Aufgrund der einzigartigen Eigenschaften und Vorteile von Edelstahl sind Metallbänder bereits seit langer Zeit hervorragend für automatisierte Batterieproduktionsanlagen geeignet. Batteriekomponenten müssen reibungslos und zuverlässig durch mehrere Produktionsschritte transportiert werden, darunter Kleben, Befüllen, Montieren, Reinigen und Gravieren.

Im Gegensatz zu Gummi- oder Neopren-Alternativen bieten Metallbänder Positionsgenauigkeit, reibungslose Bewegungssteuerung und vor allem chemische Beständigkeit. Eine effiziente Batteriefunktion wird schließlich von einer komplexen Mischung aus mehreren Chemikalien angetrieben. Belt Technologies kann Maschinenbauern unterschiedliche Lösungen für ihre oft anspruchsvollen Konstruktionsanforderungen bieten, mit Kombinationen aus Lochperforationen, Anbauteilen und Beschichtungen, die es ihnen ermöglichen, die Bandleistung genau auf die Herausforderungen in jeder Anwendung abzustimmen.

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Foto: Belt Technologies
PTFE-beschichtetes Vakuumband

Für die Automobilindustrie in Nordamerika wird der Wandel an Fahrt aufnehmen – mehrere Staaten, darunter Massachusetts und Kalifornien, haben bereits Pläne umgesetzt, bis 2035 ausschließlich Elektrofahrzeuge zu produzieren. Die Hersteller verdoppeln ihren Einsatz, um die Nachfrage nach traditionellen und elektrischen Fahrzeugen zu decken. Belt Technologies bietet ihnen dafür die Zuverlässigkeit, die sie sich wünschen.

Maßgeschneiderte Lösungen

„Einer unserer Kunden produziert ungefähr 250.000 Batterien pro Schicht. Sie können sich also den Verschleiß vorstellen, der bei einem herkömmlichen Band entstehen würde“, sagte Denis Gagnon, CEO von Belt Technologies. „Derselbe Kunde sieht eine dramatische ansteigende Nachfrage nach elektrischen Fahrzeugbatterien und ist in der Lage, diese Nachfrage mit einem Metallförderbandsystem zu decken. Viele Einrichtungen sind in einer Position, in welcher bald größere Produktionsumstellungen erforderlich sind und wir können ihnen dabei helfen. Wir bieten keine innovationslosen Standardlösungen an: Unser Ingenieurs-Team ist für seine Vielseitigkeit bekannt und entwickelt gemeinsam mit unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen, welche wir für jedes bestehende oder neue System herstellen.“

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Foto: Belt Technologies
Taktband mit kundenspezifischen Anbauteilen

Seit Jahrzehnten setzen Batteriehersteller Ihr Vertrauen auf Edelstahlbänder, wenn es um den Einsatz in Reinraumumgebungen geht. Um chemischer Korrosion zu widerstehen und ein zuverlässigeres, langlebigeres Fördersystem zu gewährleisten, kommen unsere Edelstahlbänder zum Einsatz. Der Präsident von Belt Technologies, Alan Wosky, erwartet nicht, dass sich dies so schnell ändern wird: „Edelstahl war schon immer der Goldstandard für Bleisäure-, Lithium-Ionen- und Nickel-Batterien“, erklärt er. „Belt Technologies bietet weiterhin Hilfestellung bei der traditionellen Batterieproduktion, aber dadurch, dass sich die Welt jetzt in eine neue Richtung bewegt, ist es äußerst spannend für uns, dass wir auch Teil dieses neuen Prozesses für Elektrofahrzeugbatterien sind.“

Neben der Batterieindustrie werden die Metallbänder und Fördersysteme von Belt Technologies u.a. im 3D-Druck, in der Robotik, in der medizinischen Fertigung sowie in der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Weitere Beispiele finden Sie in der nachfolgenden Bildergalerie:

Spezielle Zero Backlash Antriebsbänder für die Robotik
Transport von Ampullen im Medizinbereich
Vakuumband
Beschichtete Edelstahlbänder
Mechanische Taktung
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Foto: Pepperl+Fuchs

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Spannelemente

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Foto: Wittenstein

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