Geschäftsführer Rainer Hertle erklärt das Umsatzplus unter anderem mit dem Glück, dass die Nachfrage und die Erweiterung der Produktionskapazitäten sich paralell entwickelt haben.
Foto: SPN Schwaben Präzision

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SPN Schwaben Präzision 2018 mit dem besten Jahr

2019 feiert SPN Schwaben Präzision ihr 100-jähriges Jubiläum. Als „historisch“ lässt sich jedoch schon das vorangegangene Jahr betrachten.

SPN Schwaben Präzision hat dieses Jahr gleich doppelten Grund zum Feiern: Erstens steht 2019 das 100-jährige Firmenjubiläum an, zweitens war das Jahr 2018 das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr des Unternehmens.

2018 bester Jahresabschluss für SPN Schwaben Präzison

Beim Umsatz konnte das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 20 % erzielen. Auch die weiteren Geschäftszahlen tragen dazu bei, das Ergebnis von 2018 zu unterstreichen. So stieg der Auftragseingang des Nördlinger Verzahnungsunternehmens auf 45 Mio EUR. Diese durchgängig Steigerung konnte mit einem Personalstand erreicht werden, der von 309 auf 331 Mitarbeiter, also um 7 %, vergleichsweise moderat gewachsen war. Parallel dazu konnten bei wachsender Produktion die Fehlerkosten im Jahresvergleich um 26 % gesenkt werden. „Das hat in der Summe dazu geführt, dass wir neben dem enormen Umsatzwachstum 2018 auch einen soliden Gewinn einfahren konnten“, so der SPN Geschäftsführer Georg Jaumann.

Für SPN Produktionsleiter Alexander Deffner ist das Gesamtergebnis des vergangenen Jahres in der Summe vor allem die konsequente Folge einer disziplinierten Umsetzung der neuen Werkstruktur: „Wir haben die internen Abläufe in den vergangenen beiden Jahren deutlich effizienter gestalten können. Hinzu kommt, dass wir insbesondere in unserer Vertriebsarbeit die Zuordnungen und Verantwortlichkeiten klarer verteilt und uns auf diese Weise noch einmal näher zum Kunden und seinen Bedürfnissen hinbewegt haben.“ Dazu habe man, so Deffner weiter, im selben Zeitraum eine Reihe von wohldurchdachten Investitionen vorgenommen, „insbesondere, was die Modernisierung und Erweiterung unseres Maschinenparks sowie unserer Produktionsfläche auf 9.000 m² betrifft“.

Ein bisschen Glück gehört dazu

Indes sei nicht alles planbar gewesen: „Um ein Jahr mit einem Umsatzplus von zwanzig Prozent abschließen zu können, müssen schon eine Reihe positiver Faktoren zusammenkommen. Das kann auf dem Level, auf dem wir uns wirtschaftlich bewegen, nicht allein durch internen Kraftzuwachs passieren; dazu müssen sich auch die begleitenden Konjunkturdaten entsprechend positiv entwickeln.“ So Geschäftsführer Rainer Hertle: „Wir hatten 2018 das Glück, dass sich die Nachfrage quasi im Gleichschritt mit der Erweiterung unserer Produktionskapazitäten entwickelt hat. Anders wäre ein derartiger Sprung nicht vorstellbar gewesen.“

Mit Blick auf 2019 eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Dynamik zu erwarten, wäre dabei nach Ansicht des SPN-Geschäftsführers „eher vermessen“. „Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung wollen wir die Ergebnisse 2018 zunächst konsolidieren und steuern 2019 eine Umsatzsteigerung zwischen fünf und zehn Prozent an.“

Unternehmen hat Asien im Fokus

Einen weiteren Ausbau der eigenen Lieferkette und -kapazitäten vor Augen hat Hertle als weitere Umsatztreiber vor allem eine bessere Erschließung des asiatischen Markts sowie die fortgesetzte Transformation des Unternehmens in die Digitalwelt ausgemacht.

„Asien könnte für uns als Fertigungsstandort vor allem deshalb interessant sein, weil wir die dort ansässigen Unternehmen durch den Aufbau eigener Produktionskapazitäten vor Ort schneller und direkter unterstützen können. Durch das geplante Wachstum wird der Produktionsstandort in Nördlingen weiterhin Bestand haben.“

„SPN goes 4.0“ soll den digitalen Weg ebnen

Den Weg in die digitale Transformation sieht Hertle dagegen im Rahmen der Strategie „SPN goes 4.0“ gesichert. „Mit ihr haben wir dafür den strategischen Rahmen abgesteckt. Die konsequente Umsetzung von SPN goes 4.0 wird, so das Ziel, dazu führen, dass wir bis Ende 2020 sämtliche Fertigungsprozesse im Zerspanungsbereich digitalisiert haben werden. Damit werden wir dann auch in dieser Hinsicht einen erfolgreichen Start ins nächste SPN-Jahrhundert hinlegen können.“ Weiter befasst sich das Unternehmen im Projekt „SPN Zukunftswerkstatt 2024“ mit den zukünftigen Märkten und welche Rolle die SPN in seinem 2. Jahrhundert der Firmengeschichte dort spielen möchte.

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