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Foto: Harting

Unternehmen

Umweltschutz und Produktion gehen mit Emas Hand in Hand

Umweltschutz seit 25 Jahren: Harting zählt zu den ersten „Emas-Unternehmen“. Wie mit dem Umweltmanagementsystem Ressourcen intelligent eingesetzt werden.

Umweltschutz und Produktion schließen sich bei Harting nicht aus, denn seit nun genau 25 Jahren – und damit von Beginn an – setzt die Technologiegruppe auf das Umweltmanagementsystem Emas. „Die ökologische Verantwortung ist grundlegender Bestandteil unseres Handelns“, heißt es in der Unternehmensphilosophie. Seit gut vier Jahrzehnten vereinbart das Unternehmen Ökonomie und Ökologie, ein erster interner Umweltpreis wurde bereits 1989 vergeben.

Umweltschutz, der sich auch wirtschaftlich lohnt

Mit dem europäischen Umweltmanagementsystem Emas (Eco-Management and Audit Scheme) sind Unternehmen in der Lage, Ressourcen nachhaltig einzusetzen. Aber Emas bedeutet noch viel mehr: Organisationen verpflichten sich zur Verbesserung der Umweltleistung, spenden so einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz und sparen Kosten ein. Emas stellt sicher, dass alle Umweltaspekte von Energieverbrauch bis zu Abfall und Emissionen rechtssicher und transparent umgesetzt werden.

Ein Emas-Pionier

Im Jahr 1995 hatte die Technologiegruppe die erste Umweltbetriebsprüfung durchgeführt und zählt somit zu den „Emas-Unternehmen“ der ersten Stunde. Ein Jahr später ließ sich Harting nach den Anforderungen des Umweltmanagementsystems Emas I validieren. Das Unternehmen hat heute sechs unterschiedliche Standorte in Espelkamp, Rahden und Minden validiert. Insgesamt sind 16 nationale und internationale Gesellschaften nach den Anforderungen der DIN EN ISO 14001:2015 Umweltmanagement zertifiziert.

Umweltschonende Unternehmensphilosophie

Die umweltschonende Unternehmensphilosophie hat bei Harting eine lange Tradition. Bereits 1975 ließ der damalige Firmenchef Dietmar Harting einen zentralen Ionentauscher installieren, der eine Wiederverwertung des gebrauchten Spülwassers der Galvanik ermöglichte. 1992 waren alle Harting Produktionsstätten FCKW-frei.

So kommt Harting auf 100 % regenerative Energie

Harting hat 2012 begonnen, die Energiequellen auf regenerativ umzustellen und bezieht heute bereits an allen Standorten in Deutschland 100 % regenerative Energie. „Harting hat den Gasbezug zum Heizen vom herkömmlichen Erdgas auf das klimafreundlichere und regionale Biomethan aus Uchte umgestellt“, erläutert Dr. Stephan Middelkamp, Zentralbereichsleiter Qualität und Technologien. Hierfür hat Dietmar Harting eine Biomethananlage (3,5 MW) in Uchte für die Technologiegruppe errichtet. Der Unternehmer handelt getreu dem Motto: In der Region für die Region.

Die Technologiegruppe betreibt vier Blockheizkraftwerke mit Biomethan, von denen drei zu Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen (KWKK) ausgebaut wurden. Das bedeutet: Die Wärme, die produziert wird, kann auch in Kälte umgewandelt werden. Dadurch erzielt Harting eine Steigerung der Energieeffizienz um 20 %.

Die Vorgaben mit Leichtigkeit unterschritten

Beim Bau des Logistikzentrum European Distribution Center (EDC) hat Harting die strengen Vorgaben der Kredit-Anstalt für Wiederaufbau (KFW 55) um weitere 27 % unterschritten. Möglich wurde dies durch ein intelligentes Energiemanagement und die Energieversorgung durch Geothermie sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Erfahren Sie im Video, wie Harting im eigenen European Distribution Center die Herausforderung in der Logistik mit Hilfe von RFID Technologie meistert:

[embed]https://youtu.be/3WRMecxfnec[/embed] Radio Frequency Identification Systeme von Harting identifizieren Metallbehälter, Maschinen, Werkzeuge, Züge, Betonteile oder andere Vermögenswerte in anspruchsvollen und rauen Industrieumgebungen.

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