Das Team der Uni Ulm präsentiert ihr Projekt auf der Process Ne-Jahrestagung in Aaachen.
Foto: Dechema-Haas

Wettbewerb

Uni Ulm gewinnt erstmals den Chem-Car-Wettbewerb

Der Uni Ulm gelingt Punktlandung auf der 14,5 m langen Strecke. Mit diesem Auto überzeugten sie die Jury beim Chem-Car-Wettbewerb.

Zum 12. Mal fand dieses Jahr der zum Chem-Car-Wettbewerb statt. Veranstaltet wird er von den „die kreativen jungen Verfahrensingenieuren“ (KJVIS) der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) für Studierende.

Ziel ist es, ein Modellfahrzeug zu konstruieren, das durch eine oder mehrere chemische Reaktion(en) angetrieben wird.

Überraschender Sieger ist die Uni Ulm

Mit einer Punktlandung gewann überraschend das Team der Universität Ulm „UUlm“ den Chem-Car-Wettbewerb mit nur 2 cm Abweichung von der ausgelosten Strecke.

Aufgrund des Forschungsbereichs der erneuerbaren Energien der Uni Ulm hatte sich das Siegerteam für eine Brennstoffzelle als Energiequelle entschieden. Als Antrieb fungierte ein Gleichstrommotor. Die Energiequelle wurde dabei von der Stoppreaktion abgekoppelt. Das Team hatte als Newcomer noch keine Erfahrung mit dem Wettbewerb.

Umso überraschender war der Sieg durch Punktlandung des Chem-Cars auf der 14,5 m langen Strecke mit einem Zusatzgewicht von 30 %. Mehr zu den anderen Teilnehmern findet ihr hier.

Kriterien beim Chem-Car-Wettbewerb

Hierbei genügt es jedoch nicht, das schnellste Auto zu entwerfen und zu bauen. Bewertet wird außerdem Konzept, Sicherheitsprüfung und Präsentation. Beim Rennen ist zudem Präzision gefragt, da eine kurz vor dem Rennen ausgeloste Distanz möglichst genau gefahren werden muss.

Am Chem-Car-Wettbewerb, der im Rahmen der Process Net-Jahrestagung 2018 in Aachen stattfand, beteiligten sich sieben Studententeams, unter anderem aus Polen und Indonesien. Die Ulmer gewannen neben dem Pokal ein Preisgeld von 2.000 EUR. Die zweit- und drittplatzierten Teams aus Mannheim und Dortmund erhielten 1.000 EUR beziehungsweise 500 EUR Preisgeld.

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