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In Dehnfolien-Verpackungsmaschinen sorgen Magnetkupplungen dafür, dass die Folie immer mit derselben Spannung gehalten wird.

Kupplungen

Warum Magnetkupplungen in Verpackungsmaschinen punkten

Alles im Takt: Magnetkupplungen halten Überlasten problemlos stand und sorgen für den reibungslosen Betrieb von Verpackungsmaschinen.

Langlebigen Magnetkupplungen kommt bei der Konstruktion des Antriebsstrangs von Verpackungsmaschinen eine große Bedeutung zu, denn sie übertragen das Drehmoment berührungslos und unterliegen deshalb keinerlei Verschleiß. Verpackungsmaschinen wiederum müssen schnell, präzise und möglichst unterbrechungsfrei arbeiten. Hohe Anforderungen, die durch den Einsatz von Magnetkupplungen optimal erfüllt werden. Bei der Integration von Magnetkupplungen ist die Wahl der richtigen Ausführung entscheidend für die optimale Funktion der Anwendung. Der Antriebstechnik-Spezialist KBK fertigt die Komponente in diversen Varianten und passt die Kupplungen auf Wunsch exakt an jede Applikation an. „Wir bieten Maschinen- und Anlagenbauern eine große Vielfalt, damit jeder die ideale Lösung für seine Applikation findet“, beschreibt KBK-Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Sven Karpstein seine Philosophie.

Das Unternehmen aus dem unterfränkischen Klingenberg hat aber nicht nur verschiedenen Hysteresemagnet-Kupplungen im Programm, sondern fertigt auch Permanentmagnet-Kupplungen. Diese eignen sich für Anwendungen mit Drehmomenten von 1,2 ... 150 Nm sowie Wellendurchmessern von 3 bis 44 mm und gleichen sogar teilweise radialen Wellenversatz aus – bei minimalen Rückstellkräften. Die Hysteresemagnet-Kupplungen von KBK sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich – zum Beispiel mit beidseitiger Klemmnaben-Anbindung, mit aufgelaserter Skala und individuell einstellbarem Überlastmoment oder als Variante speziell für Anwendungen mit Schraub- und Wickelvorgängen.

Sicherheitskupplungen begrenzen Überlasten

Die Sicherheitskupplungen sind in zahlreichen Größen und Ausführungen erhältlich. Das Überlastmoment passt KBK individuell an jede Anwendung an.
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Permanent- oder Hysteresemagnet?

Hysteresemagnet-Kupplungen sind für niedrige Drehmomente zwischen 0,1 und 5 Nm ausgelegt, wie sie unter anderem in Getränke-Abfüllanlagen für PET-Flaschen benötigt werden. In diesen Verpackungsanlagen ist das Aufbringen des Schraubverschlusses ein kritischer Moment. Er muss mit exakt dem richtigen Drehmoment auf das Gewinde der Flaschenmündung aufgezogen werden: Bei einem zu hohen Anzugsmoment sitzt der Verschluss zu fest und lässt sich vom Verbraucher kaum lösen. Wird der Deckel dagegen mit zu wenig Kraft angezogen, sind die Flaschen undicht. Eine Hysteresemagnet-Kupplung im sogenannten Verschließkopf des Schraubverschließers sorgt deshalb dafür, dass die Deckel mit konstantem Drehmoment auf die Flasche aufgebracht werden. Sobald das erforderliche Anzugsmoment erreicht ist, wird der Verschließkopf durch die Magnetkupplung gleitend vom Antrieb des Schraubverschließers abgekoppelt. Würde man hierfür eine Permanentmagnet-Kupplung verwenden, käme es zu einer ruckelnden Trennung der Kraftübertragung zwischen Schraubverschließer und Deckel. Dadurch würde der Verschluss sehr fest angezogen und wäre dann nur noch schwer zu öffnen.

Beim Verschließen von Glasflaschen ist dieser Effekt dagegen ausdrücklich erwünscht, um eine optimale Abdichtung der Flasche zu erzielen. Die Schraubverschließer dieser Anlagen sollten daher mit Permanentmagnet-Kupplungen ausgestattet werden.

Die Hysteresemagnet-Kupplungen von KBK rutschen im Fall einer Überlast sanft durch. Sie eignen sich damit ideal für den Einsatz an Schraubverschließern von Getränkeabfüllanlagen oder in Dehnfolien-Verpackungsmaschinen.
Permanentmagnet-Kupplungen von KBK wurden speziell für Anwendungen mit hohen Drehmomenten entwickelt.

„Mit Magnetkupplungen hat man dieses Problem nicht“

Ein anderes wichtiges Einsatzgebiet von Magnetkupplungen sind Stauförderer, wie sie unter anderem in Großbäckereien zum Transport der Backwaren verwendet werden. Diese Anlagen müssen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche störungsfrei arbeiten. Mechanische Kupplungen eignen sich für diese Anwendung nicht besonders gut, da sie im Fall einer Überlast An- und Abtrieb voneinander trennen und dann erst mühsam manuell wieder eingerastet werden müssen. Durch diesen Vorgang entstehen Stillstandzeiten, die hohe Kosten verursachen. „Mit Magnetkupplungen hat man dieses Problem nicht“, berichtet Sven Karpstein. „Der Betrieb der Anlage kann sofort weiterlaufen, wenn zum Beispiel durch ein verkeiltes Brot eine Störung aufgetreten ist und diese behoben wurde.“

Darüber hinaus erfüllen Magnetkupplungen auch die strengen Hygienevorschriften, da sie im Gegensatz zu mechanischen Kupplungen keinen Abrieb erzeugen, der ins Produkt gelangen könnte. Und schließlich muss dieser Kupplungstyp nicht gewartet werden, sodass in dieser Hinsicht keine Investitionen oder Fertigungsstopps nötig sind.

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Schon kleine Unregelmäßigkeiten führen zum Stillstand von Stauförderern. Durch den Einsatz von Magnetkupplungen kann die Produktion unmittelbar nach Beseitigung der Störung fortgesetzt werden.
Foto: Pavlenko Evgeniy
Schon kleine Unregelmäßigkeiten führen zum Stillstand von Stauförderern. Durch den Einsatz von Magnetkupplungen kann die Produktion unmittelbar nach Beseitigung der Störung fortgesetzt werden.

Nicht nur für Verpackungsmaschinen ideal

Magnetkupplungen eignen sich vor allem deshalb ideal für Verpackungsmaschinen, weil sie eine Vielzahl an Überlastvorgängen überstehen ohne dabei zu verschleißen. Überlasten treten bei Verpackungsmaschinen immer wieder auf: So werden zum Beispiel bei Horizontal-Kartonierern die in den Karton einzufüllenden Produkte parallel zur Faltschachtel auf einem Kassettenband angeliefert und von einem Schieber in die Schachtel geschoben. Bei diesem Vorgang kann es leicht zu Überlasten kommen.

Ein anderes Beispiel sind Kartonform- oder Kartonverschließanlagen: Hier können die Schneidwerkzeuge verkanten und somit eine Überlast verursachen. Und schließlich sind Dehnfolien-Verpackungsmaschinen zu nennen, bei denen die Folie immer in einer konstanten Spannung gehalten werden muss. „Sobald sich diese Spannung ändert oder es beim Spannvorgang ruckelt, reißt die Folie“, weiß Dipl.-Ing. (FH) Sven Karpstein. Setzt der Maschinenbauer aber Hysteresemagnet-Kupplungen ein, bleibt die Folienspannung konstant.

Die Anwendung ist der Maßstab

KBK liefert Herstellern von Verpackungsmaschinen eine große Vielfalt an Magnetkupplungen. Das zeigt sich auch in der Materialauswahl: „Wir fertigen auf Wunsch jede Magnetkupplung aus Edelstahl oder setzen spezielle Magnete und Klebstoffe ein, zum Beispiel für Hochtemperatur-Applikationen“, berichtet Karpstein. Er und sein Team unterstützen die Kunden zudem bei der Auslegung und Berechnung der erforderlichen Dreh- und Überlastmomente.  In Zukunft wird KBK sein <a href="https://www.kbk-antriebstechnik.de/produkte/magnetkupplungen">Portfolio an Magnetkupplungen</a> weiter ausbauen. Die Antriebstechnik-Profis haben nämlich ein ehrgeiziges Ziel: Sie wollen ihren Kunden möglichst viele Ausführungen und Varianten für ihre Anwendungen anbieten.

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KBK fertigt eine große Bandbreite an Kupplungen für die unterschiedlichsten industriellen Anwendungen.
Foto: KBK Antriebstechnik
KBK fertigt eine große Bandbreite an Kupplungen für die unterschiedlichsten industriellen Anwendungen.