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Das End-of-Arm-Ecosystem Match ermöglicht einen schnellen und automatisierten Wechsel zwischen Greifern, zukunftssichere Schnittstellen und vieles mehr.
Foto: J. Schmalz
Das End-of-Arm-Ecosystem Match ermöglicht einen schnellen und automatisierten Wechsel zwischen Greifern, zukunftssichere Schnittstellen und vieles mehr.

Inhaltsverzeichnis

Greifer

Was ebnet den Weg in die Automation mit Vakuum?

Bei der Vakuum-Automatisierung greifen verschiedene Systeme und Technologien Hand-in-Hand. Schmalz unterstützt mit einer Reihe an smarten Produkten und Vakuum-Know-how.

Der Weg in die Vakuum-Automatisierung beginnt mit einem Plan. Nur wer ein System fachgerecht auslegt, die Lebensdauer der verwendeten Produkte kennt und den Verschleiß mit einkalkuliert, beschleunigt am Ende die Inbetriebnahme und vermeidet unzufriedene Kunden. Um dieses Risiko für Endkunden und Integratoren zu mindern, entwickeln einige Roboter-, Greifer- und Komponentenhersteller vordefinierte Lösungen mit höherem Integrationsgrad für bestimmte Anwendungen. 

Individueller Greifer mit PXT-Konfigurator

Online-Konfiguratoren beschleunigen die Realisierung und unterstützen die Simulation des gesamten Prozesses, indem sie CAD-Daten für den digitalen Zwilling liefern. Mit dem neuen PXT-Konfigurator können User ihren eigenen Greifer erstellen, den sie auch später noch erweitern und an neue Situationen anpassen sowie mit dem End-of-Arm-Ecosystem „Match“ kombinieren können. Schmalz hat viel Know-how in dem Tool verankert, das am Ende die Zusammenstellung und Dimensionierung des Lastaufnahmemittels erleichtern soll.

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Mit dem neuen PXT-Konfigurator erstellen Integratoren ihren eigenen, individuellen Greifer, den sie auch später noch erweitern und an neue Situationen anpassen können.
Foto: J. Schmalz
Mit dem neuen PXT-Konfigurator erstellen Integratoren ihren eigenen, individuellen Greifer, den sie auch später noch erweitern und an neue Situationen anpassen können.

NFC-Schnittstelle für direkte Parametrierung

Liegen alle Komponenten vor, kommt laut Unternehmen die Usability zum Tragen: Je einfacher die einzelnen Systeme einzurichten sind, umso geringer ist die Fehlerwahrscheinlichkeit. Gleichzeitig sei eine Automatisierung schneller umgesetzt. Die Schmalz Connect Suite verspricht, die Implementierung sowohl intelligenter Schmalz-Produkte, als auch IO-Link-Komponenten verschiedener Hersteller zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das Plug-and-work-fähige System soll neben der Inbetriebnahme auch die Überwachung, Wartung und Fehleranalyse über den Webbrowser unterstützen.

Für den schnellen Überblick, die direkte Parametrierung und Service-Themen wie die Ersatzteilbeschaffung ist die App „Schmalz Control Room“ gedacht. Die Idee dahinter: Jeder nutzt Smartphones. Schmalz stattet deshalb seine intelligenten Komponenten mit einer NFC-Schnittstelle (Near Field Communication) aus. Hält der Anlagenbetreiber sein mobiles Endgerät an den Vakuum-Ejektor, -Schalter oder -Greifer, soll er Daten aus dem Prozess erfassen und auswerten oder Parameter-Einstellungen auf ein Austauschgerät einfach übertragen können.

Flexible Greifer-Konzepte für anpassungsfähige Systeme

Um in einem volatilen Umfeld, wie wir es derzeit erleben, trotzdem wirtschaftlich automatisieren zu können, müssen die Systeme anpassungsfähig sein. Was Anlagenbetreiber dafür brauchen, so das Unternehmen, sind adaptierbare und erweiterbare Komponenten: Flexible Greifer-Konzepte können dann auch später weitere Aufgaben übernehmen. Mögliche Schmalz-Lösungen sind hierbei der PXT-Baukasten oder die multifunktionale End-of-Arm-Plattform für Roboter „Match“, die der Endkunde auch ohne Integrator auf seine neuen Anforderungen anpassen können soll.

Neben flexibler Hardware braucht es laut Schmalz auch eine Software, die anpassungsfähig ist. Eine mögliche Lösung: Speziell für den Griff in die Kiste hat Schmalz das Vision Operating System i-VOS entwickelt – ein offenes Betriebssystem, das unabhängig vom Hersteller Roboter, Sensoren, Pick-Software und Greifer einfach verbinden und steuern soll. Die einzelnen Module können laut Unternehmen so kombiniert werden, dass bei gleichbleibendem Betriebssystem ein sehr breites Anwendungsspektrum abgedeckt werden kann. So sei es sogar möglich, nachträglich einzelne Bausteine wie die Greifer oder die Picking-Software auszutauschen. Schmalz bringt hier erstmals künstliche Intelligenz in den Prozess, um beispielsweise die passende Greifstrategie für die erkannten Objekte auszuführen.

Implementierung kommunikativer Vakuum-Komponenten

Ein regelmäßiger Blick in den fließenden Datenstrom sorgt für langfristig stabile Prozesse. Integratoren und Anlagenbetreiber müssen daher, so Schmalz, Mechanismen für die Überwachung, Fehlerbehebung und Aktualisierung der Systeme implementieren. Es gelte, Schwachstellen und Verschleiß frühzeitig zu erkennen, um sie planbar zu beheben. Zudem seien so Energiefresser wie poröse Dichtungen schnell enttarnt. Dafür braucht es, so das Unternehmen, Systeme wie die Schmalz Connect Suite, die Predictive Maintenance ermöglichen: kommunikative Vakuum-Komponenten, die Betriebsdaten erfassen und via IO-Link, Ethernet oder NFC direkt an die Steuerung, die Cloud oder das Smartphone weitergeben. (ms)

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Veranstaltungen

Die Schmalz-Expo zeigt Vakuumgreifer im virtuellen Raum

Ob Keks oder Kiste –Vakuumgreifer von Schmalz handhaben fast jedes Produkt. Seine Herbstneuheiten zeigt das Unternehmen auf der interaktiven Schmalz-Expo.

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Software

Eigenes Vision-Paket für Bin Picking-Lösungen

Der gezielte Griff von Robotern in die Werkstückkiste (Bin Picking) bedarf einer ausgefeilten Vision-Lösung, die „sieht“, was der Roboter greift. 

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Wirtschaftsmeldungen

Neues in der Vakuum-Automation und Handhabung

Neben der Corona-Krise stand auf der virtuellen Schmalz -Pressekonferenz auch Neues aus der Vakuum-Automation und Handhabungstechnik im Fokus. KUE war virtuell dabei.

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Druckluftfreier Vakuum-Erzeuger: der elektrische Vakuum-Erzeuger GCPi.

Robotik & Handhabung

Nachhaltige Vakuum-Automation durch Elektrifizierung

Verdrängt der Ruf der Nachhaltigkeit die Druckluft? Schmalz macht sich Gedanken darüber und entwickelt Alternativen, die die Vakuum-Automation unabhängig vom Druckluftschlauch machen.

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