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Im Projekt #24AMIM soll die Additive Fertigung beweisen, dass sie ein Gewinn für Spritzguss-Werkzeuge ist.
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Im Projekt #24AMIM soll die Additive Fertigung beweisen, dass sie ein Gewinn für Spritzguss-Werkzeuge ist.

Projekt

Wie kann AM die Herstellung von Spritzgusswerkzeugen verbessern?

Dieser Frage stellen sich die Teilnehmer des Projekts #24AMIM. Engagierte Unternehmen aus dem Bereich Werkzeugherstellung und Spritzguss können noch teilnehmen.

Das „Tooling Competence Center“ des LPBF-Maschinen-Herstellers Addup startet ein Projekt für Spritzguss-Werkzeuge. In „#2024AMIM – 2024 Additive Manufacturing for Injection Molding“ haben sich 17 Industrieunternehmen und Konsortium aus AM-Experten und Partnern von Addup für ein Jahr zusammengeschlossen. Das Ziel des Projekts ist es, zu zeigen, inwieweit die Additive Fertigung Produktivität, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Werkzeugproduktion verbessern kann.

Das Projekt will sich mit diesen Schwerpunkten beschäftigen:

  • Werkzeugstahlentwicklung,
  • Produktivität,
  • Qualität,
  • Zeitersparnis,
  • Funktionen,
  • Nachhaltigkeit,
  • Arbeitssicherheit und
  • Pulverhandling.

In monatlichen Updates wird je einer der Bereiche mit seinen Herausforderungen und Innovationen vorgestellt. Muster, Benchmarking-Teile sowie Produktionswerkzeuge wird Addup herstellen.

Werkzeughersteller, die ihre eigenen anspruchsvollen Werkzeuganwendungen zur Bewertung und Optimierung einbringen, sowie Unternehmen, die additive Fertigungslösungen für ihre Spritzgießanwendungen erforschen, können dem Projekt noch beitreten.

Bislang haben sich 17 Unternehmen dem Projekt angeschlossen. Darunter befinden sich Global Player aus der Automobil-, Kunststoff- und Elektronikindustrie sowie der Schweizer Stahlkonzern (SSG), Siemens AG, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT), AZO, Hotset, Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), 3D Laser BW, Herding, Air Liquide, IwF, Härtha Group, AZL Aachen, Ingenieurbüro Juri Muller (IBJM), IPG Laser, Aachen Center for Additive Manufacturing (ACAM), WBA Tooling Academy und Novanta Europe.

Der Startschuss für das Projekt fällt in der ersten Februarwoche 2024. Von März bis September finden monatliche Workshops statt, deren Ergebnisse und Daten im November präsentiert werden. 

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