Flexibel, schlank und mit geringem Wartungsaufwand perfekt für die digitale Produktionswelt gerüstet. Der KR Iontec punktet laut Kuka als Roboter mit mittlerer Tragkraft mit 99% technischer Verfügbarkeit.
Foto: Kuka

Robotik

Wie Kuka die Mittelklasse der Roboter erobern will

Kuka launcht eine Produktserie für vielfältige Aufgaben im Bereich der mittleren Traglastklasse. Der jetzt vorgestellte Roboter KR Iontec folgt auf den KR 60-3.

Robotik- und Automatisierungsspezialist Kuka bringt mit dem Roboter KR Iontec eine neue Produktserie auf den Markt. Der KR Iontec ist derNachfolger des KR 60-3 und verspricht im Bereich der mittleren Traglastklasse neue Maßstäbe in Sachen Flexibilität. Er ist für den Einsatz in klassischen und digitalen Produktionswelten geschaffen und punktet insbesondere mit seinem außergewöhnlich großen Arbeitsbereich.

Große Reichweite, kleiner Footprint

  • Ob am Boden, an der Wand oder in Schrägstellung – der KR Iontec kann in jeder Einbaulage eingesetzt werden. Auch die Möglichkeit zur Traglastumrüstung bei installiertem Roboter von 30 auf bis zu 70 kg macht ihn höchst flexibel.
  • Außerdem verfügt der neue KR Iontec mit einer Reichweite von maximal 3.100 mm über den größten Arbeitsbereich seiner Klasse, so der Hersteller. Durch die hohe Reichweite, die Fähigkeit zum besonders nahen Arbeiten am Roboter selbst sowie den vergrößerten Arbeitsbereich unterhalb des Roboters nutzt der KR Iontec seinen Arbeitsbereich optimal aus.
  • Der geringere Platzbedarf des Roboters durch einen um 30 % kleineren Footprint und die um 10 % schlankere Störkontur ermöglicht zudem ein kompaktes Zellen-Design.

„Leistungsstark, schlank, flexibel – und schon jetzt bereit für die digitalen Produktionswelten der Zukunft: Mit dem neuen KR Iontec liefern wir genau das, was der Markt von einem Roboter der mittleren Traglastklasse erwartet. Und sogar noch mehr“, sagt Gustavo Moscardo, Chief Sales Officer von Kuka Robotics.

Geringe Kosten für Wartung und Betrieb

In seiner Klasse bietet der KR Iontec den geringsten Wartungsaufwand. Die Wartungskosten werden unter anderem dadurch gesenkt, dass der Roboter weniger Ersatzteile benötigt und der Ölwechsel im Durchschnitt nur alle 20.000 Betriebsstunden durchgeführt werden muss. Durch den reduzierten Energieverbrauch, der sich aus der verbesserten Antriebstechnik und dem verminderten Eigengewicht des Roboters ergibt, würden zudem die laufenden Kosten gesenkt.

Im Hinblick auf die TCO und die Life Cycle Efficiency liefert der neue KR Iontec Bestwerte. Die technische Verfügbarkeit liegt bei über 99 % und die Mean Time Between Failures bei rund 400.000 Betriebsstunden.

Dieser Roboter ist bereit für die digitale Produktion

Der KR Iontec ist sowohl für klassische als auch digitale Produktionswelten einsatzbereit und mit verschiedenen Motion Modes ausgestattet. Über diese Software-Add-ons lässt sich der Roboter sozusagen per Knopfdruck flexibel an verschiedene Produktionsprozesse anpassen: Der Performance Mode sorgt für standardmäßig hohe Leistung, Dynamik und Effizienz. Der Path Mode ermöglicht exaktes Bahnfahren bei allen Geschwindigkeiten sowie absolute Genauigkeit und Präzision. Mit dem Dynamic Mode lassen sich die Taktzeiten minimieren.

Foto: Kuka
Der KR Iontec ist seit Januar 2020 bestellbar. Die Auslieferung der ersten Modelle ist für April vorgesehen.

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