Foto: SKF

Verbundwerkstoffe

Verbundwerkstoff für die Luftfahrtindustrie

Mit ‚Black Design‘ hat SKF eine Verbundwerkstoff-Technologie für die Luftfahrtindustrie entwickelt: Dank dieser Lösung können bislang unerreichbar scheinende Potenziale zur weiteren Gewichtsreduktion erschlossen werden.

Das Black Design-Konzept von SKF ermöglicht es, leichte, aber hoch leistungsfähige strukturelle Bauteile aus Verbundwerkstoff für ein viel größeres Spektrum an Luftfahrtanwendungen zu entwerfen und herzustellen. Dazu gehören unter anderem Strukturleisten oder auch Aufhängungen, Verbindungsteile und sonstige Schnittstellen, bei denen Lager ins Verbundwerkstoffteil integriert sind.

Innovativer Metallersatz

Black Design dient als innovativer Metallersatz und unterstützt die Luftfahrtindustrie dabei, leichtere Konstruktionen zu verwirklichen, die weder korrodieren noch für Ermüdungsrisse anfällig sind. Zwar konnten durch den Einsatz von Verbundwerkstoffen in modernen Verkehrsflugzeugen bereits Gewichtsreduzierungen von nahezu 50 % erzielt werden, doch schien damit eine Grenze erreicht. Denn die strukturelle Performance herkömmlicher Verbundwerkstoff-Designtechniken eignet sich kaum für kleine, tragende strukturelle Schnittstellenteile, wie man sie in modernen Flugzeugen zuhauf vorfindet.

Verbundwerkstofflösungen für Strukturteile

Das kann sich nun ändern: Dank SKF Black Design lassen sich bestehende Konstruktionsverfahren für kohlefaserverstärkte Kunststoffteile mit innovativen Entwurfstechniken vereinen. Dadurch erweitert sich der Anwendungsbereich für Verbundwerkstofflösungen auf Strukturteile, die in puncto Masse-/Kosten-Verhältnis sehr gut mit den aktuellen Metallkomponentenlösungen mithalten können. Darüber hinaus kann SKF Black Design viele der Probleme ausräumen, die beim Kombinieren von Metall- und Verbundstoffelementen in einem Strukturbauteil entstehen.

Foto: Fraunhofer LBF

Forschung und Entwicklung

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Foto: Schmersal

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Foto: Andreas Heddergott / TUM

Verbundwerkstoffe

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