Die Auszeichnung haben (von li.n.re.) Patrick Hantschel (Leiter Digitalization Center der WITTENSTEIN SE) und seine Kollegen Nicolas Walk, Dirk Essig und Moritz Kühnert am 12. Dezember in Stuttgart von Ministerialdirektor Michael Kleiner entgegengenommen
Foto: © Martin Storz

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Ausgezeichnet: Wittenstein gehört zu den Top 100

Wittenstein gehört zu den 100 Orten für Industrie 4.0 Baden-Württemberg - Praxisnahes Leuchtturmprojekt für die Produktion der Zukunft.

Die Wittenstein SE ist Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“. Insgesamt wurden 14 Unternehmen und Einrichtungen ausgezeichnet, die Digitalisierungslösungen erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben. Prämiert wurde der Mechatronikkonzern mit Hauptsitz in Igersheim für sein intern entwickeltes mitarbeiterzentriertes Störungs- und Eskalationstool „FLASH“, das bereits an mehreren Montagelinien in Produktion und Fertigung eingesetzt wird. „FLASH“ steht für „Fast Localization and Situational Help“.

Mit dem Wettbewerb suchte die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – eine Netzwerkinitiative des Wirtschaftsministeriums – nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungspro-zessen erfolgreich sind. „Mit der Auszeichnung sollen solche anfassbaren Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, bekannter werden“, so kürzlich der Amtschef des Stuttgarter Ministeriums, Ministerialdirektor Michael Kleiner, bei der Preisverleihung. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollen motiviert werden, die sich durch Industrie 4.0 bietenden Chancen aktiv anzugehen.“

„FLASH“: konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0

Bewertet hatte eine Expertenjury neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Und genau damit konnte Wittenstein mit „FLASH“ ganz offenbar überzeugen: Gemeinsam entwickelt vom 2016 gegründeten Digitalization Center der Unternehmensgruppe und dem Supply Chain Management am Headquarter, verbessert das Störungs- und Eskalationstool bereits an mehreren Montagelinien und in der Fertigung die Transparenz über Störungen und Probleme. Und wird nun nach und nach unternehmensweit an allen Montagelinien ausgerollt. Denn das Prinzip ist so einfach wie effizient: Störungsmeldungen erfolgen über eine selbstentwickelte, industrietaugliche LED-Schalterbox. Mitarbeiter lösen per Knopfdruck eine Störungsmeldung aus, die über WLAN und einen Clouddienst in Echtzeit an das Smartphone des Teamsprechers übermittelt wird. Ist die Störung behoben, hinterlegt dieser über die Smartphone-App den Störgrund, welcher in der Datenbank abgespeichert wird. Eine Infotafel macht den Verlauf durchgehend transparent. Und nach einer anschließenden Auswertung werden gezielt wirksame Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederholung im besten Falle ein für alle Mal auszuschließen.

Fazit: Durch die beschleunigte Lösung der Eskalationen werden Maschinenstillstände verkürzt und die Montagelinien nach und nach effizienter. „FLASH“ ist ein Best Practice-Beispiel für Digitalisierung in der Industrie, das aber vor allen Dingen den Menschen, die dort arbeiten, gefällt: Denn die Monteure müssen nun nicht jedes Mal ihre Arbeit unterbrechen, um einen Vorgesetzten herbeizurufen.

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