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Die von Neura Robotics entwickelte Technologie ermöglicht ein hohes Maß an Präzision und Genauigkeit, sodass auch die kleinsten und empfindlichsten Objekte vom Roboter Maira gegriffen und bewegt werden können.
Foto: Neura Robotics
Die von Neura Robotics entwickelte Technologie ermöglicht ein hohes Maß an Präzision und Genauigkeit, sodass auch die kleinsten und empfindlichsten Objekte vom Roboter Maira gegriffen und bewegt werden können.

Robotik

Hochsensible Sensorik eröffnet neue Einsatzgebiete für kognitiven Roboter

Der Roboter-Prototyp ist von Medizin bis Haushalt in zahlreichen Bereichen nutzbar. Einige Varianten werden auf der diesjährigen Automatica zu sehen sein.

Neura Robotics präsentiert auf der Automatica 2022 in Halle B4, Stand 329 die Weiterentwicklung des ersten kommerziell erhältlichen kognitiven Roboters Maira. Die integrierte künstliche Intelligenz sowie die Mehrfachsensorik ermöglichen eine sichere und effektive Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Zudem sorgt die Menschenerkennungstechnologie Neura Safe Human Detection für eine sichere Zusammenarbeit, indem sich zum Beispiel über eine integrierte Spracherkennung Befehle erteilen lassen. Alle Robotergelenke sind zudem per Tablet steuerbar. Doch die Vision von Neura Robotics geht weit über den Einsatz von Robotik in der Industrie hinaus. Bislang waren Roboter aufgrund unzureichender Sensorik nicht dafür geeignet, sensible Aufgaben im Haus zu übernehmen. Die bahnbrechende inhouse entwickelte Touchless Safe Human Detection könnte dies nun ändern und Mensch und Roboter nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in den eigenen vier Wänden koexistieren lassen.

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Mensch und Roboter können durch die neue Sensorik nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in den eigenen vier Wänden koexistieren.
Foto: Neura Robotics
Mensch und Roboter können durch die neue Sensorik nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in den eigenen vier Wänden koexistieren.

Roboter können hören, sehen, fühlen und denken

Die kognitiven Roboter mit der hochsensiblen Sensorik können hören, sehen, fühlen und dank künstlicher Intelligenz auch denken. Damit sind sie beispielsweise in der Pflege, aber auch im Haushalt einsetzbar. „Wir wollen die Welt der Roboter neu denken und diese Industrie so auf den Kopf stellen, wie Apple einst durch die Einführung des I-Phones den Markt für Mobiltelefone neu definiert hat. Innovative Lösungsansätze kommen zumeist von agilen, neuen Unternehmen, die mit Kreativität, Neugier und technischem Sachverstand Gewohntes hinterfragen und neue Antworten finden. Mit unseren zahlreichen Lösungen, die wir auf der Automatica präsentieren, zeigen wir, wie Neura Robotics die Welt der Automatisierung und Digitalisierung gegenwärtig und zukünftig mitprägt“, sagt David Reger, CEO und Gründer von Neura Robotics. Zentraler Erfolgsfaktor von Neura Robotics ist, dass Komponenten wie KI- und Steuerungssoftware, Sensorik sowie nahezu alle mechanischen Komponenten intern entwickelt und produziert werden. Kunden profitieren nicht nur von dem harmonischen Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware, sondern vermeiden zudem den Aufwand für eine teure Integration. Die von Neura Robotics entwickelte Technologie ermöglicht ein hohes Maß an Präzision und Genauigkeit, sodass auch die kleinsten und empfindlichsten Objekte gegriffen und bewegt werden können. All diese kognitiven Fähigkeiten machen Maira zu einem effizient mitarbeitenden Assistenten in jeder industriellen Umgebung.

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Ihre ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten machen Maira zu einem effizient mitarbeitenden Assistenten in jeder industriellen Umgebung.
Foto: Neura Robotics
Ihre ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten machen Maira zu einem effizient mitarbeitenden Assistenten in jeder industriellen Umgebung.

Weitere Highlights

In Kombination mit Maira stellt Neura Robotics auf der Automatica auch den Al-Hub vor. Der Al-Hub ist das Trainingszentrum für Roboter. Durch einen 360°-Objektscan werden 3D-Modelle von Objekten erstellt. Diese werden dann über ein lokales Netzwerk anderen Robotern zur Verfügung gestellt. Diese Roboter können nun dank eines Objekttrainingsansatzes lernen, wie sie mit den neuen Objekten umgehen müssen. Die daraus entstehende Schwarmintelligenz verkürzt die Trainingszeit, was die Effizienz steigert und Kosten senkt. Daneben werden weitere Robotiklösungen zu sehen sein. So füllt Lara (Lightweight Agile Robotic Assistant) die Lücke zwischen kollaborativem Roboter und Industrieroboter, indem Lara die Agilität eines leichten Designs mit industrieller Leistung kombiniert. Das Trio wird von Mobile Autonomous Robot Mav als intelligentes und leistungsfähiges fahrerloses Transportsystem für die Intralogistik komplettiert. Das Multi-Sensing Autonomous Vehicle ist in der Lage, jegliche Art von Gütern zu laden und transportieren – und das völlig autonom. Dank integrierter Sensoren kann der Roboter präzise navigieren, ob im Labor oder im Hotel.

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Der Mobile Autonomous Robot
Foto: Neura Robotics
Der Mobile Autonomous Robot Mav ist ein intelligentes und leistungsfähiges fahrerloses Transportsystem für die Intralogistik.

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