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In einem Keyfact-Sheet fasst die Software Greenable alle Daten zu den CO
Foto: Greenable
In einem Keyfact-Sheet fasst die Software Greenable alle Daten zu den CO2-Emissionen eines Produktes übersichtlich zusammen.

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PCF einfach per Software berechnen

Immer häufiger wird von Fertigern die Angabe des CO2-Fußabdrucks ihrer Produkte verlangt. Doch für die Berechnung fehlt es an Prozessen und Know-how.

Ab 2027 soll in der EU schrittweise der Digitale Produktpass (DPP) eingeführt werden. Als einer der Treiber der nachhaltigen Transformation soll er alle Informationen entlang des Produktlebenszyklus enthalten. Ein Kernaspekt des DPP wird das Reporting der CO2-Emissionen auf Produktebene sein. Die Anforderungen an den Product Carbon Footprint sind komplex und die standardkonforme Bilanzierungslogik, wie dem Greenhouse Gas Protocol (GHG) oder der ISO-Norm 14067, lässt sich nur sehr zeitintensiv und mit Expertenwissen abbilden. Gerade für KMUs stellt dies häufig ein Problem dar.

Wie schafft ein Unternehmen die geforderte Transparenz?

Hier setzt das Unternehmen Greenable aus Kaiserslautern an. Dazu hat das Gründerteam um Dr.-Ing. Patrick Kölsch, Alexander David, Lucas Hartmann und Viktor Schiller eine Software entwickelt, die es ermöglicht den PCF einfach, schnell und vertrauenswürdig zu berechnen. Dabei wurde in der Entwicklung bereits frühzeitig der Fokus auf mittelständische Unternehmen gelegt.

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Das Kernteam von Greenable: die Gründer Lucas Hartmann, Patrick Kölsch, Alexander David und Viktor Schiller (v.l.).
Foto: Greenable
Das Kernteam von Greenable: die Gründer Lucas Hartmann, Patrick Kölsch, Alexander David und Viktor Schiller (v.l.).

Wie funktioniert die CO2-Bilanzierung über Greenable?

Der Product Carbon Footprint Monitor von Greenable führt den Nutzer Schritt für Schritt durch die Bilanzierung. Berücksichtigt werden alle Scope 1, 2 und 3-Emissionen. Bei der genauen Berechnung des PCF ist die Datenqualität entscheidend, wobei zwischen Aktivitätsdaten und Emissionsfaktoren unterschieden wird. Am Beispiel eines Bauteils stellen die notwendigen Aktivitätsdaten die Informationen über den Energieverbrauch der Produktionsmaschine und den Materialeinsatz des zu bearbeitenden Bauteils dar. Die Software verknüpft die jeweiligen Transportemissionen, Materialien, Produktionsschritte und den Energiemix automatisch und berechnet die CO2-Emissionen Algorithmen-basiert. Falls keine Werte verfügbar sind, können die Datenlücken durch qualitativ hochwertige Durchschnittswerte aus anerkannten Datenbanken geschlossen werden.

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Nutzer können sich auch die Emissionsverteilung anzeigen lassen und daraus Informationen für die weitere Emissionsreduzierung ziehen.
Foto: Greenable
Nutzer können sich auch die Emissionsverteilung anzeigen lassen und daraus Informationen für die weitere Emissionsreduzierung ziehen.

Das leistet Greenable

Somit bietet Greenable für Unternehmen eine umfassende Berechnung produktspezifischer CO2-Fußabdrücke und die Grundlage für Einblicke in die eigene Produktion und Lieferkette. Die Bilanzierung erfolgt gemäß dem GHG-Protokoll, ein Kurzbericht zum PCF liefert die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Die PCF-Software vereinfacht die Berechnung eines produktbezogenen CO2-Fußabdrucks damit maßgeblich und soll im Vergleich zu einer Excel-Lösung um etwa 60 % schneller sowie kostengünstiger sein. Um die Nutzer darüber hinaus bestmöglich zu unterstützen, legt Greenable Wert auf selbsterklärende Designs, welche die Bedienung erleichtern. Zusätzlich werden Schulungen, Hilfestellungen und ein kontinuierlicher Support angeboten. Als cloudbasierte Lösung ist Greenable auf verschiedenen Endgeräten verfügbar.

Hannover Messe 2024, Halle 8, Stand D18

(sms)

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