Die Fachmesse Experience Additive Manufacturing (EAM ) öffnet vom 24. bis 26. September 2019 zum zweiten Mal ihre Tore.
Foto: Messe Augsburg / Marco Kleebauer

Messen

2. Ausgabe der Experience Additive Manufacturing

Süddeutschlands Fachmesse für additive Fertigung, die Experience Additive Manufacturing, findet auch in diesem September wieder in Augsburg statt.

Die Fachmesse Experience Additive Manufacturing (EAM ) öffnet vom 24. bis 26. September 2019 zum zweiten Mal ihre Tore. Das Multi-Location-Event findet in der Augsburger Schwabenhalle sowie bei Partnerunternehmen in der direkten Umgebung statt. Die praxisnah konzipierte Messe richtet sich insbesondere an Interessierte aus den Anwenderbereichen Luft- und Raumfahrt, Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Dentaltechnik, Mobility und Automotive sowie Werkzeug- und Formenbau.

Die Veranstalter erwarten ein breites Angebot an Ausstellern, die ihre neusten Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette der industriellen additiven Fertigung präsentieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind mehr als 20 neue Aussteller hinzugekommen.

Großes Interesse am Einzugsgebiet DACH

Vor allem in Süddeutschland sowie in Österreich und in der Schweiz weckt die neue Fachmesse großes Interesse, da sich dort viele Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ergeben. Dies zeigt sich ebenso an der Vielfalt der Messepartner: Neben Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IGCV oder dem iwb der TU München unterstützen auch Netzwerke und Fachverbände wie bavAIRia, Bayern Innovativ, Carbon Composites, Swiss Engineering, Forum MedTech Pharma, Verband der Bahnindustrie in Deutschland oder das Cluster Mechatronik & Automation die EAM. Auch regionale Partner wie IHK Schwaben, hwk für Schwaben oder Regio Augsburg Wirtschaft stehen hinter der Veranstaltung.

Die Firmen setzen bei Additive Manufacturing auf Spezialisierung

„Wir haben bei den großen und kunterbunt zusammengemischten Industriemessen der vergangenen Jahre festgestellt, dass sie immer weniger Aussteller und Besucher vorweisen konnten. Im Gegensatz dazu haben wir bei kleinen Fachmessen zu einem bestimmten Thema eine deutlich bessere Rücklaufquote erlebt“, erklärt Fabian Graber von dem Schweizer Unternehmen BSF Bünter seinen Entschluss, in Augsburg auszustellen. „Mit der EAM 2019 wollen wir nun auch in Süddeutschland dieser Tendenz folgen und den Besuchern zeigen, dass wir den Nachbarn aus Deutschland und Österreich im Bereich der additiven Fertigung von Metall mit mechanischer Nachbearbeitung ebenfalls starke Partner sein können.“

Von der Idee bis zur Veredelung

Auf der Sonderschau AM Value Chain bieten über 20 Unternehmen den Besuchern die Gelegenheit, einen genauen Überblick über alle relevanten Schritte additiver Fertigungsprozesse entlang der Wertschöpfungskette zu erhalten. Neben Informationen zu den genutzten Materialien und Verfahren geben die Entwickler einen Einblick in prozessübergreifende Bereiche wie Mitarbeiterfortbildung und Intellectual Property.

Von dem breiten Angebot an Lösungen profitieren Unternehmen wie die HPS GmbH aus München, Spezialist für Subsysteme in der industriellen Raumfahrt: „Für uns als mittelständisches Raumfahrtunternehmen ist die additive Fertigung ein neues und innovatives Fertigungsverfahren, mit dem wir leichtere Raumfahrt-Komponenten entwickeln können, die sonst nicht oder nur mit sehr großen Kosten herstellbar wären. Auf der EAM informieren wir uns über den neusten Stand der Technik und treffen uns mit Fertigungsdienstleistern“, erläutert Projektleiter Olaf Stolz.

Anwendungsorientiertes Programm

Das Messeprogramm ist darauf angelegt, sowohl Einsteigern als auch Anwendern die aktuellen Trends der additiven Fertigung praxisorientiert nahezubringen.

  • Beim Anwenderdialog AM Table Talks stellen erfahrene Unternehmen wie Airbus Helicopters Deutschland, Faurecia Emissions Control Technologies, Hachtel Werkzeugbau oder Trumpf anhand von beispielhaften Anwendungsfällen vor, welche Vorteile und Herausforderungen sich durch additive Fertigungstechnologien in verschiedensten Branchen ergeben.
  • Am zweiten Messetag findet für Einsteiger ein Workshop der Firma Jell statt, in dem Branchenneulinge einen Überblick zu aktuellen Herausforderungen und Gewinnchancen additiver Fertigungsverfahren erhalten.
  • Im Rahmen des Multi-Location-Konzepts der Messe können die Besucher während der Messetage zudem die Unternehmen AMLab, EOS und Hosokawa Alpine besichtigen. Zu allen drei Produktionsstätten wird ein Shuttle fahren.

Seminar für Additive Fertigung

Während der Messe findet außerdem das 23. Augsburger Seminar für Additive Fertigung statt. Das Thema der Veranstaltung im Tagungscenter der Messe Augsburg sind die aktuellen Trends und Herausforderungen des industriellen, metallbasierten 3D-Drucks. In diesem Seminar kommen erfahrene Entwickler aus Industrie und Forschung zusammen und diskutieren, wie sich die Qualität von Bauteilen optimal reproduzieren lässt und welche technologischen Trends die Branche voranbringen werden.

Jetzt anmelden und teilnehmen

Hier kommen Sie zu den Besuchertickets. Und hier finden Sie die Auflistung aller Aussteller, Unterstützer und Teilnehmer.

Veranstaltungsort:

Messe Augsburg I Schwabenhalle (Halle 1)

Am Messezentrum 5 I D-86159 Augsburg

Öffnungszeiten:

24.09.2019 10.00 bis 17.00 Uhr

25.09.2019 10.00 bis 17.00 Uhr

26.09.2019 10.00 bis 16.00 Uhr

Europäische Roboterwoche 2019: Kuka präsentiert einen Vortrag von Dr. Christian Liedtke zum Thema „Die Wahrheit über Industrie 4.0“.
Foto: Kuka / Specs Lab

Unternehmen

Bei Kuka erfahren Sie „Die Wahrheit über Industrie 4.0“

Zur European Robotics Week 2019 gibt es spannende Einblicke in die Welt der Robotik. Unter anderem spricht Dr. Christian Liedtke von Kuka über Industrie 4.0.

Die eingebettete Elektronik im intelligenten Bauteil erfasst die Sensordaten.
Foto: Eos

Kreative Zone

Intelligente Knieorthese durch 3D-Druck und Sensorik

Mittels industriellem 3D-Druck und Sensorik wurde diese intelligente Knieorthese konstruiert. So viel Potenzial steckt in diesem Prototypen.

Ausgezeichnete Kreislaufwirtschaft: Die Universalverpackungen, deren Herstellungsmaterial zu mindestens 90 % aus dem Gelben Sack stammt, wurden in der Pöppelmann-Division Famac entwickelt.
Foto: Poeppelmann

Unternehmen

Kreislaufwirtschaft hat bei Pöppelmann Priorität

Pöppelmann engagiert sich für Kunststoff-Kreislaufwirtschaft und präsentiert preisgekrönte Universalverpackungen aus mindestens 90 % Post-Consumer-Rezyklat.

Die neuen Melfa Knickarm- und Scara-Roboter der Serien RV-FR und RH-FR von Mitsubishi Electric werden jetzt durch den Force Sensor unterstützt, der sich direkt in die Robotersteuerungen CR750/751 und CR800 integrieren lässt.
Foto: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Sensoren

Force Sensor für die neue Melfa Roboter-Generation

In der neuen Melfa Roboter-Generation kommt der Force Sensor zum Einsatz. Diese Vorteile hat die Verwendung des Kraft-Momenten-Sensors.