Die elektrischen Greifer von Afag wie beispielsweise der EG 20 stehen für millionenfache präzise Lastwechsel und reduzieren im Vergleich zu herkömmlichen pneumatischen Greifsystemen die Betriebskosten.
Foto: Afag

Handhabungstechnik

Leistungsstarke Drehgreifer für jede Anwendung

Die pneumatischen und elektrischen Drehgreifer von Afag greifen, befördern und positionieren unterschiedliche Komponenten schnell, wirtschaftlich und energieeffizient.

In der Produktion sind Schnelligkeit und Variabilität gefragt – zum Beispiel, wenn es um den Transport von Komponenten oder Baugruppen von einer Bearbeitungsstation zur nächsten geht. Ein kontinuierlicher und wirtschaftlicher Materialfluss spart Zeit und Geld und wird damit für immer mehr Unternehmen zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Große Vorteile bietet dabei eine modular aufgebaute Zuführ- und Handhabungstechnik, die sich flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen lässt.

Für die intelligente Automatisierung von Greifvorgängen bietet Afag pneumatische und elektrische Greifer und Drehgreifer. Sie vereinen kraftvolles Greifen mit einer Drehbewegung in einem Modul und sind damit effizienter als herkömmliche, reine Greiflösungen. Die innovative Handhabungstechnik von Afag überzeugt durch einen fein abgestimmten, modularen Baukasten. Damit bietet Afag für jede Anforderung das optimale System. Die Nutzer profitieren von einer exakten und leistungsstarken Technik, die für millionenfache und reproduzierbar präzise Lastenwechsel ausgelegt ist.

Elektrische Greif-Drehkombinationen von Afag sind vielfältig einsetzbar

Parallel zu den bewährten mechanisch-pneumatischen Greifern und Drehgreifern offeriert Afag auch ein breites Programm an elektrischen Lösungen, deren unterschiedliche Ausführungen sich in Leistung und Größe unterscheiden. Das Angebot reicht von modularen Greifern mit getrenntem Antrieb und Zange bis hin zu kompakten Universalgreifern. Durch den elektrischen Antrieb ist keine Druckluftversorgung mehr notwendig. Teure und wartungsintensive Druckluftsysteme fallen weg, wodurch sich im Vergleich zu herkömmlichen Antriebslösungen deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten ergeben. Die Greifer packen schnell und kraftvoll zu, und eine Rotationsachse ermöglicht endloses Drehen. Zudem können Konstrukteure die Greifer von Afag mit unterschiedlichen Greifköpfen individuell ausrüsten. Auch das parallele Greifen mit einem maximalen Hub von zwölf mm oder mit Schwenkbacken mit 180° Greifwinkel lassen sich ohne aufwändiges und kompliziertes Aufrüsten realisieren.

Stromkosten sparen mit Energy-on-demand

Bei den rein elektrischen Greif-Drehkombinationen von Afag verbrauchen die Module nur dann Strom, wenn sich die Greifbacken- oder das Rotationsmodul bewegen. Die Teile werden in der Endlage ohne weitere Energiezufuhr kraftvoll gehalten. Das ist nicht nur materialschonend, sondern senkt auch den Stromverbrauch. Mit dieser Funktion erfüllen die Module die Anforderungen von Energy-on-demand, sprich der Energie auf Abruf. Das Ergebnis ist ein deutlicher Kostenvorteil gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Die kleinsten ihrer Leistungsklasse: Die pneumatischen Drehgreifer DG 16 und DG 20

Je nach Anwendung können sich auch pneumatische Systeme rentieren. Mit dem bewährten Drehgreifer DG 16 und dem ganz neu entwickelten Drehgreifer DG 20 bietet Afag seinen Kunden zwei leistungsstarke Lösungen für dieses Segment. Beide Greifer eignen sich für anspruchsvolle pneumatische Greif- und Rotationsvorgänge bei der Kleinteile-Handhabung. Als kompakte und sehr kurz bauende Drehgreifer ihrer Leistungsklasse überzeugen sie mit einer äußerst präzisen Backenführung. Während der DG 16 für ein maximales Massenträgheitsmoment von 0,5 kg/cm² ausgelegt ist, weist sein großer Bruder, der DG 20, ein maximales Massenträgheitsmoment von 3,5 kg/cm² auf – und ist damit deutlich stärker als vergleichbare Modelle. Dadurch ergänzt er den Handling-Baukasten von Afag optimal.

Der DG 16 und der DG 20 bestehen aus einem Dreh-Greifantrieb sowie einem drehbaren Zangenkopf. Auf vier Seiten des Grundkörpers befinden sich Pneumatik-Anschlüsse, an die der Nutzer nach Bedarf die Druckluftversorgung andocken kann. Beide Greifer lassen sich vertikal und horizontal einbauen. Die Drehwinkel betragen standardmäßig 180°. Die Besonderheit der DG 16 und DG 20: Für Anwendungen, bei denen nur eine Vierteldrehung nötig ist, können sie optional mit einem Festanschlag ausgestattet werden. Dieser begrenzt den Drehwinkel auf 90°. Dank eines Backenhubs von zwei mal sechs mm und einer Schließkraft von 50 N kann der DG 20 sehr flexibel und passgenau eingesetzt werden. Der DG 16 hingegen eignet sich für Anwendungen, bei denen nicht so viel Leistung notwendig ist. Auf einem kleinen Gehäuse aufbauend und somit sehr kompakt ausgeführt, verfügt er über einen Backenhub von zwei mal drei mm. Für Feineinstellungen sind die Drehgreifer mit einer Luftdrossel ausgestattet. Darüber ist ein exaktes, feinfühliges Ansteuern möglich. Störende Kabel lassen sich ins Innere des Greifers verlegen. Damit sind Schäden und Ausfälle durch Kabelbewegungen ausgeschlossen und Prozessstörungen werden vermieden.

Noch flexibler mit den ersten gewinkelten Drehgreifern der Welt

Um Anwendern die bestmögliche Flexibilität beim Drehgreifen zu gewährleisten, hat Afag die Drehgreif-Reihe um die Ausführungen DG 16-W und DG 20-W erweitert. Die Module können das Bauteil oder die Baugruppe nicht nur drehen, sondern auch wenden, wodurch noch mehr Bewegungsfreiheit gegeben ist. Die abgewinkelten Drehgreifer von Afag sind einzigartig auf dem Markt. Sie eignen sich besonders für Zuführ- und Positionieraufgaben und vereinfachen für die Entwickler und Hersteller von Montageanlagen und Sondermaschinen die Konstruktion und den Maschinenaufbau.

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