Im diesjährigen Motordesign des E-Fahrzeuges „Orion“ der École Polytechnique de Lausanne (EPFL) wurden Stäubli-Rundsteckverbinder wegen ihrer hohen Stromtragfähigkeit eingesetzt.
Foto: École Polytechnique de Lausanne / MBourgois

Wettbewerb

Steckverbinder für Elektrofahrzeuge in der Formula Student

Diesen Sommer fand wieder die Formula Student statt. Wieso hier gleich mehrere Teams auf Steckverbinder von Stäubli für ihre Elektrofahrzeuge setzten.

In den Sommermonaten Juli und August fanden die Austragungen der Formula Student in der Klasse der Elektrofahrzeuge statt. Gleich drei Studententeams von Schweizer Hochschulen traten mit selbst konzipierten, konstruierten und gefertigten E-Rennwagen an. Die flexibel konfigurierbaren und leistungsfähigen Steckverbinder von Stäubli fuhren mit.

Formula Student führte als erste Elektrofahrzeuge ein

Noch vor der großen FIA-Formel-E-Meisterschaft ging die Formula Student 2010 mit Elektrorennwagen an den Start. Der internationale Wettbewerb ist als größter, gesamtheitlicher Ingenieur-Wettkampf angelegt, bei dem die Teams in verschiedenen Teilbereichen antreten. In den dynamischen Disziplinen werden Ausdauer, Effizienz, Beschleunigung sowie Kurven- und Parcours-Fahren bewertet. Bei den statischen Disziplinen werden Engineering Design, Kosten und Business Plan unter die Lupe genommen. Ziel ist es, den Ingenieurnachwuchs für die Zukunftstechnologien in der E-Mobility zu rüsten.

Welche Rennteams verwenden Steckverbinder von Stäubli – und wieso?

Seit Beginn der Gründung der Elektroklasse in der Formula Student fährt auch das Team des AMZ, Academic Motorsports Club Zurich, der Schweizer ETH mit, und seit 2011 beweisen sich die sehr kompakten, platzsparenden elektrischen Steckverbinder von Stäubli in diesen Rennautos. Dabei geht es dem ETH-Team darum, für jede Aufgabenstellung die jeweils besten Produkte ihrer Klasse einzusetzen. Letztes Jahr konnte das AMZ-Fahrzeug „Eiger“ in Hockenheim (Deutschland) den Engineering-Design- und den Gesamtsieg erzielen. Mittlerweile kommen die Stäubli Steckverbinder nun schon in der neunten Saison in den AMZ-Fahrzeugen zum Einsatz und reisen dieses Jahr mit zu den Rennstrecken des TT-Circuits in Assen (NL), des Red Bull Rings in Spiegelberg (AT), des Hockenheimrings (DE) und des Circuit de Catalunya in Barcelona (ES).

Auch die EPFL, École Polytechnique de Lausanne, ist mit ihrem Lausanne Racing Team (LRT) in der Formula Student vertreten. Im diesjährigen Motordesign wurden Stäubli-Rundsteckverbinder wegen ihrer hohen Stromtragfähigkeit eingesetzt, während Stäubli-Batteriesteckverbinder für eine zuverlässige und verlustfreie Energieübertragung sorgten.

In der fünften Saison konstruierte und fuhr auch das junge Ingenieur-Team Formula Student Bern (FSB) der Berner Fachhochschule im Studenten-Wettbewerb mit und qualifizierte sich für die Wettbewerbe in den Niederlanden (Assen) und Spanien (Barcelona). Hier kam das modulare und vibrationsresistente Steckverbindersystem Combi-Tac von Stäubli zum Einsatz. Die Elektro-Ingenieure sind überzeugt vom individuell konfigurierbaren, einfach und schnell montierbaren System, das sicher, leistungsfähig und robust Energie und Daten im Rennwagen transportiert.

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