Tünkers bietet für die neun gängigsten Funktionen im Umfeld des Roboters einen industrietauglichen Baukasten mit robusten und wartungsfreien Bausteinen für eine effiziente Anlagetechnik. Im Bild: der neue Stauförderer.
Foto: Tünkers

Automatisierungstechnik

Tünkers: Dieser Stauförderer bremst automatisch

Ein neuer Stauförderer von Tünkers ist so konstruiert, dass er das Aufschaukeln von Bauteilen verhindert und dabei sogar noch Energie spart.

Deckenmontierte, hängende Stauförderer werden häufig in der Rohbauautomation als Puffer bzw. Speicher verwendet, in dem der Roboter die Bauteile nach dem „Fleischerhaken-Prinzip“ in die Paletten einhängt. Da die Bauteile lediglich an zwei Punkten fixiert sind, können diese frei schwingen. Besonders kritisch ist das z. B. bei kompletten Böden und Seitenwänden, die sich beim Auffahren auf dem Palettenstrang aufschaukeln können.
Mit verschiedenen Maßnahmen, wie z. B. Beruhigungsspannern, seitlich angebrachten Dämpfungselementen oder Bürsten, versucht man dieses Schwingungsproblem gerade bei größeren Teilespeichern in den Griff zu bekommen.

Was den Stauförderer von Tünkers auszeichnet

Eine neue Lösung präsentiert Tünkers mit der patentierten Palette des AFS-Systems mit integrierter Kupplung, bei der die einzelnen Paletten nicht nur voneinander entkoppelt werden, sondern durch die Lage der Elemente auch zusätzlich in ihrer Bewegung abgebremst und gedämpft werden.
Damit eignet sich die entkoppelte Palette nicht nur aus energetischer Sicht (weniger Stoppstellen, geringere Motorleistung) sondern besonders für große Staustrecken bei deckenmontierten Förderstrecken.